In den Vergangenen Jahren wurden bereits einige Berichte darüber veröffentlicht, dass Akkus explodierten und in einigen Fällen sogar ihre Besitzer verletzten. Ähnliches passierte auch dem Texaner Robert Franklin. Diesen Zwischenfall nimmt der US-Amerikaner zum Anlass, Apple, den Entwickler seines demolierten iPhone 6, zu verklagen.

iPhone 6 explodiert – mit Folgen

Das iPhone 6 ist ein High-End-Smartphone, das Apple im Oktober 2014 zum Verkauf freigegeben hat. Es verfügt über ein 4,7-Zoll-Display, einen 1,4-GHz-Dual-Core-Prozessor und eine Batterie mit einer Kapazität von 1.810 Milliamperestunden. Vor allem letztere hat bewirkt, dass Franklin gegen Apple vor Gericht gezogen ist. So sei der Akku explodiert, während er sein iPhone in der Hand hielt.

Der Klageschrift zufolge wurde der Kläger aus Hopkins County, Texas, im August 2019 mit der Explosion seines iPhone 6 konfrontiert. „Robert Franklin hörte Musik auf seinem iPhone 6, als er bemerkte, dass die Musik, die auf seinem iPhone abgespielt wurde, zu springen begann“, heißt es in der Klage. „Als er sein iPhone in die Hand nahm, um es zu untersuchen, [explodierte es] plötzlich und fing Feuer in seinem Gesicht.“

Franklin erlitt durch den Vorfall Verletzungen an den Augen und am Handgelenk. Die letztgenannte Verletzung entstand, weil er durch das Feuer zu Fall kam, wobei Franklin seine Hand zum Abstützen benutzte. Laut der Klage verstößt Apple gegen texanisches Recht, weil es ein nicht marktfähiges Produkt verkauft hat. Es bleibt aber abzuwarten, ob das Gericht dem Kläger rechtgibt.

Sind explodierende iPhones die Norm

Dass ein Akku explodiert kommt vergleichsweise selten vor. Insbesondere bei iPhones gibt es nur wenige gemeldete Fälle. Doch kämpfen auch Nutzer:innen von Apple-Handys mit Risiken der digitalen Welt. So empfiehlt eine Expertin etwa, dass du eine iPhone-Einstellung dringend meiden solltest. Zudem solltest du schnell handeln und ein aktuelles iPhone-Update herunterladen.

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