Für die Studie spielten die NASA-Forscher den Probanden Aufnahmen von Drohnen in unterschiedlichen Flughöhen und Geschwindigkeiten vor. Nur wenige Teilnehmer der Untersuchung konnten Drohnengeräusche als solche identifizieren. Davor war ihnen lediglich mitgeteilt worden, dass es sich um Geräusche im Zusammenhang mit der „Zukunft des Transports“ handle, berichtet New Scientist. Als ärgerlich wurden sie dennoch empfunden. In Relation zum Autolärm hätten die Probanden die Drohnengeräusche so wahrgenommen, als sei das Auto plötzlich doppelt so nahe wie zuvor.

Die NASA-Forscher gehen davon aus, dass Autogeräusche als weniger störend empfunden wurden, weil die Teilnehmer der Studie mit ihnen vertraut gewesen seien. Als weiteren Faktor für den Grad des Ärgers identifizierten die Forscher die Dauer der Geräusche. Die Vorstellung, das die von mehreren Unternehmen geplanten Drohnen-Zustelldienste auf weniger lärmbedingten Widerstand stoßen würden als eine Zunahme im Autoverkehr, müsse in Anbetracht der Ergebnisse revidiert werden. Zumindest so lange, bis sich die Leute an den Drohnenlärm gewöhnt hätten.

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