Im Ort Daulatdia in Bangladesch leben fast 30.000 Menschen auf engstem Raum in Hütten zusammen. Die Temperaturen erreichen innen wie außen 45 Grad. Das macht produktiven Zeitvertreib beinahe unmöglich. Grey Dhaka hat für die Bewohner, die sich Klimaanlagen niemals leisten könnten, eine kreative Lösung entwickelt, wie cleverly berichtet. Aus großen Stücken Karton und weggeworfenen Plastikflaschen bauen sie Klimaanlagen, die gänzlich ohne Strom auskommen.

Dazu nehmen sie steifen Karton und durchlöchern diesen in einem regelmäßigen Muster. In die Löcher stecken sie danach halbierte PET-Flaschen. Das ganze System wird vor Türen oder Fenstern installiert und kühlt über die hindurch strömende Luft den Innenraum. Das Prinzip ist dasselbe wie beim Ausatmen durch gespitzte Lippen, das den Atem ebenfalls kühlt. Der Kühleffekt tritt sofort ein und kann die Raumtemperatur um rund fünf Grad senken.

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