In Science-Fiction-Klassikern von Star Wars bis Star Trek, aber auch in neueren Filmen wie Iron Man und Avatar zählen 3D-Hologramme zum Standard-Programm. Seit Jahrzehnten versuchen Forscher derartiges in der Realität umzusetzen und operieren dabei meist mit optischen Effekten, die nur aus bestimmten Blickwinkel auf eine 2D-Oberfläche erzeugt werden. US-Forscher wollen nun einen revolutionären neuen Weg gefunden haben.

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Drucker für „volumetrische Bilder“

Das Entwicklerteam der Brigham Young University (BYU) hat eigenen Angaben zufolge einen Projektor entwickelt, den die Forscher selbst als „3D-Drucker für Licht“ beschreiben. Damit sollen „echte“ 3D-Projektionen möglich sein, die tatsächlich im Raum schweben und von allen Seiten aus betrachtet werden können. Der technische Fachbegriff dafür ist streng genommen nicht ein „Hologramm“, sondern ein „volumetrisches Bild“.

Dabei werden winzige Partikel einer Pflanzenfaser durch einen für das menschliche Auge fast unsichtbaren Laserstrahl in der Luft „gefangen“ und gegebenenfalls bewegt. Mittels weiterer Laser wird sichtbares Licht auf die Partikel projiziert, welches diese in verschiedenen Farben erleuchtet, während sie in der Luft schweben. Die Ergebnisse wurden in einem Nature-Artikel veröffentlicht.

Hologramme à la Star Wars

Mit diesem 3D-Lichtdrucker konnten die Wissenschaftler winzige Bilder erzeugen, wie einen Schmetterling, ein Prisma, ein Logo der Universität sowie eine Figur, die an Prinzessin Leia in Star Wars IV angelehnt ist. Der nächste Schritt der Forschung ist, größere Bilder und Objekte erzeugen zu können. Die Forscher glauben, dass derartige 3D-Licht-Projektionen vor allem in der Medizin sinnvoll sein könnten.

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