Eigentlich sollte der Tesla Roadster, der am Dienstag mit der Riesenrakete Falcon Heavy seine Reise ins All antrat, in einen elliptischen Orbit um die Sonne kreisen, wo er auch immer wieder am Mars vorbeifliegen sollte. Nach dem Start gondelte er erstmals sechs Stunden durchs All, wie auch ein Livestream von SpaceX zeigt.

Spaceman hat sich verflogen

Danach sollte ihn eine weitere Raketenzündung in seinen Bestimmungsorbit befördern. Die Rakete dürfte aber, wie The Verge berichtet, über die geplante Flugbahn hinausgeflogen sein. Der Roadster soll sich nun in einem Orbit befinden, der sich in den Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter erstreckt.

Space X-Gründer Elon Musk bestätigte dies in einem Tweet, in dem er auch die Flugbahn des Sportwagens skizziert.

Wie es aussieht dürfte der Tesla Roadster relativ nah an den Orbit des Zwergplaneten Ceres herankommen.

— Elon Musk (@elonmusk) February 7, 2018

Wie es aussieht dürfte der Tesla Roadster relativ nah an den Orbit des Zwergplaneten Ceres herankommen.

Zentraler Drittantrieb landete im Atlantik

Was mit dem Wagen passiert, ist unklar. Gut möglich, dass er auf seiner neuen Flugbahn mit anderen Himmelskörpern kollidiert. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter fragen Astronomen bereits nach genaueren Daten, um errechnen zu können, wie lange der Roadster seine Reise unbeschadet fortsetzen kann.

Der Start der Falcon Heavy war für Space X ein Riesenerfolg, der auch entsprechend bejubelt wurde. Die beiden äußeren Antriebsbooster der Rakete kehrten am Dienstag planmäßig zur Erde zurück. Der zentrale dritte Antrieb landete hingegen nicht auf einer Schwimmplattform, sondern im Wasser des Atlantiks.

— Emily Lakdawalla (@elakdawalla) February 7, 2018

Der Start der Falcon Heavy war für Space X ein Riesenerfolg, der auch entsprechend bejubelt wurde. Die beiden äußeren Antriebsbooster der Rakete kehrten am Dienstag planmäßig zur Erde zurück. Der zentrale dritte Antrieb landete hingegen nicht auf einer Schwimmplattform, sondern im Wasser des Atlantiks.

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