Die einzelnen Bereiche und Teams des Massachusetts Institute of Technology (MIT) sind neben ihren zahllosen Erfolgen mitunter für ihre Kreativität bekannt. Mit einem Grusel-Experiment im Stil Halloweens stellt das Media Lab des Instituts dieses Phänomen erneut unter Beweis.

Bereits in der Vergangenheit machte es des Öfteren mit schaurigen Versuchen zur Nacht der Geister und Hexen auf sich aufmerksam. 2018 scheinen die Wissenschaftler jedoch ein neues Level erreichen zu wollen.

BeeMe: Die Schwarmintelligenz des Internet

Wie Wired berichtet, planen die Forscher für ein soziales Experiment im großen Stil. Es erinnert stark an den Sci Fi-Film „Gamer“ aus dem Jahr 2009. Jedoch soll im Rahmen des „BeeMe“ getauften Experiments nicht ein einziger User einen Menschen lenken, sondern das gesamte Internet. Das Ganze soll dabei ähnlich funktionieren wie ein Twitch-Stream, in dem über die Aktionen entschieden wird.

Dem Team des MIT zufolge wird am Donnerstag um 04:00 Uhr morgens (MEZ) „ein Schauspieler seinen freien Willen aufgeben und Internet-Nutzer alle seine Aktionen kontrollieren lassen“. Teilnehmer sollen dabei Befehle in eine Konsole beziehungsweise einen Chat eingeben und anschließend darüber abstimmen. Der Name „BeeMe“ bezieht sich dementsprechend nicht nur auf „Sei ich“, sondern zugleich auf die Schwarmintelligenz eines Bienenvolks – in diesem Fall das Internet.

— BeeMe (@beeme_mit) October 15, 2018

Dem Team des MIT zufolge wird am Donnerstag um 04:00 Uhr morgens (MEZ) „ein Schauspieler seinen freien Willen aufgeben und Internet-Nutzer alle seine Aktionen kontrollieren lassen“. Teilnehmer sollen dabei Befehle in eine Konsole beziehungsweise einen Chat eingeben und anschließend darüber abstimmen. Der Name „BeeMe“ bezieht sich dementsprechend nicht nur auf „Sei ich“, sondern zugleich auf die Schwarmintelligenz eines Bienenvolks – in diesem Fall das Internet.

Gemeinsam die Welt retten

Neben der spielerisch-experimentellen Atmosphäre soll der Versuch einen narrativen Rahmen bieten. Das Setting konzentriert sich auf eine Künstliche Intelligenz mit dem Namen „Zookd“. Sollte das Einfangen dieser offenbar gefährlichen KI scheitern, sollen „die Folgen katastrophal“ sein. „Viele Spieler haben bereits Augmented-Reality-Spiele gespielt“, heißt es in einem Statement. „Aber BeeMee ist wirklich eine erweiterte Realität.“

Um das Experiment sowie den Protagonisten vor der Gefahr durch Trolle zu schützen, haben die Forscher vorab konkrete Regeln und Grenzen gesetzt und wollen diese zu Beginn des Versuchs kommunizieren. Auf diese Weise wollen die Wissenschaftler verhindern, dass sadistische Nutzer den Charakter in peinliche oder gar grausame Situationen bringen.

Seine Privatsphäre sowie Gesetze sollen geachtet und Schäden vermieden werden. Abgesehen von diesen festen Richtlinien ist jedoch beinahe alles erlaubt. „Es ist ein gigantisches Experiment, das ein neues Licht auf das menschliche Potential in der digitalen Ära werfen soll.“ Falls euch die Uhrzeit nicht passen sollte, könnt ihr auf unsere Liste der besten Horror-Games zurückgreifen und mit Far Cry 5 an Halloween auf Zombie-Jagd gehen.

— BeeMe (@beeme_mit) October 18, 2018

Seine Privatsphäre sowie Gesetze sollen geachtet und Schäden vermieden werden. Abgesehen von diesen festen Richtlinien ist jedoch beinahe alles erlaubt. „Es ist ein gigantisches Experiment, das ein neues Licht auf das menschliche Potential in der digitalen Ära werfen soll.“ Falls euch die Uhrzeit nicht passen sollte, könnt ihr auf unsere Liste der besten Horror-Games zurückgreifen und mit Far Cry 5 an Halloween auf Zombie-Jagd gehen.

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