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Gehirn-Jogging mal anders: Mit diesen 5 Tricks hältst du dein Köpfchen auf Trab

Das Gehirn wird zwar täglich gefordert, aber mit diesen 5 Tricks kannst du noch effektiver dein Gehirn trainieren.
Das Gehirn wird zwar täglich gefordert, aber mit diesen 5 Tricks kannst du noch effektiver dein Gehirn trainieren.
Foto: iStock/gpointstudio
Obwohl du wahrscheinlich täglich etwas neues dazulernst, baut deine Gehirnleistung ab. Gehirnjogging soll dir dabei helfen, deine neuronalen Netzwerke aktiv zu halten.

Dein Gehirn braucht Training, um leistungsfähig und aktiv zu bleiben. Nach einer gewissen Zeit fordert die täglich Routine das Gehirn einfach nicht mehr enorm, auch wenn du dich nach einem langen Arbeitstag geistig erschöpft fühlst. Dabei lernst du bis ins hohe Alter nicht aus. Hirnzellen können sich immer neu verknüpfen und deshalb ist es empfehlenswert, deinen Kopf ab und an vor neue Aufgaben zu stellen. Mit diesen 5 Tricks kannst du dein Gehirn trainieren.

Gehirn trainieren: So hältst du deinen Kopf bei Laune

Die neuralen Netzwerke in deinem Gehirn bauen mit dem Alter ab. Deswegen merken sich Kinder auch Memory-Karten meistens besser als ihre erwachsenen Mitspieler. Forscher gehen davon aus, dass das Gehirn von sich aus faul sei. So holst du dein Gehirn aus dem Lümmel- in den Trainingsmodus.

#1 Multitasking

Wenn du mehrere Aufgaben auf einmal erledigst, bleibt das Gehirn besonders aktiv. Multitasking kann ja bekanntlich nicht jeder. Die Gehirnflexibilität muss erst einmal erlernt werden. Allerdings solltest du dich bei wirklichen wichtigen Aufgaben lieber auf die eine konzentrieren, weil du sonst dein Gehirn erheblich überforderst.

#2 Beim Joggen quatschen

Das Training von Geist und Körper lassen sich super miteinander kombinieren. Also kannst du dich ruhig mit deinem Joggingpartner unterhalten. Wenn man nämlich in Bewegung ist, entwickelt man gleichzeitig ein stabiles Raumgefühl. Ein Gedächtnistraining bezieht in diesem Zustand dann noch mehr Hirnregionen ein. Tatsächlich konnten Teilnehmer einer Studie auf dem Ergometer auch schwierigere Mathe-Aufgaben lösen, als die die saßen.

#3 Mach's doch mal andersherum

Der banalste Weg, um dein Gehirn zu trainieren, ist dieser: Alltägliche Aufgaben mal umgekehrt machen. Angeblich ist es total fördernd für dein Gehirn, wenn du dir einfach mal mit deiner linken Hand die Zähne putzt. Für Linkshänder gilt das natürlich umgekehrt. Es soll auch hilfreich sein einen Text mal auf den Kopf zu lesen.

#4 Ein neues Musikinstrument erlernen

Durch den musikalischen Lernprozess sollen komplett neue Bereiche deines Gehirns trainiert werden. Dabei werden deine Hirnzellen aktiviert und die Verbindungen zwischen den Nervenzellen, also die Synapsen, werden leistungsfähiger.

#5 Lernen, was Spaß macht

Wenn du dir etwas aneignest, dass dir besonders viel Spaß macht, dann ist auch der Lerneffekt größer. Wenn du dich wohl fühlst setzt dein Gehirn nämlich Neurotransmitter wie Dopamin frei. Solch Transmitter sind notwendig, um elektrochemische Impulse in den Nervenzellen weiterzuleiten. Das Gedächtnis arbeitet nämlich nicht nur rational, sondern auch emotional.

Fazit: Mit Freude weiterlernen

Wenn du kein großer Sudoku-Fan bist, kannst du dein Gehirn auch anderweitig trainieren. Ideal ist es definitiv, wenn du bei deinen verrückten Alltagstests und Lernprozessen Spaß hast. Außerdem solltest du vor allem Dinge erlernen, die du persönlich anwenden kannst, denn das steigert das Erfolgsgefühl. Natürlich sind auch ein gutes Schlafverhalten und eine gesunde Ernährung für die Aktivität deines Gehirns wichtig.

Übrigens ist es echt bizarr, wo dein Gehirn manchmal an seine Grenzen stößt. Zum Beispiel ist es jetzt wissenschaftlich erwiesen, dass du Gesichter anderer Ethnien schwieriger voneinander unterscheiden kannst. Außerdem soll es für das Gehirn schlecht sein, zu viel Zeit im All zu verbringen.

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