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4 Fakten über die Erde, die du noch nicht kennst

Der Blick aus dem All ist immer wieder faszinierend. Aber auch Dinge, die sich direkt auf unserem Planeten abspielen, können begeistern. Wir zeigen dir vier Beispiele.
Der Blick aus dem All ist immer wieder faszinierend. Aber auch Dinge, die sich direkt auf unserem Planeten abspielen, können begeistern. Wir zeigen dir vier Beispiele.
Foto: imago images / blickwinkel
Unsere Erde ist ein faszinierender Ort. Und je mehr wir über unseren Planeten erfahren, desto faszinierender wird er. Hier sind vier Fakten, die du (vielleicht) noch nicht kennst.

Unser Planet ist beeindruckend. Nicht nur, dass die Erde der bis jetzt einzige bekannte Planet ist, auf dem Leben möglich ist. Auch sonst weiß die Erde zu überraschen: Mit einer schier unüberblickbaren Anzahl an Tier- und Pflanzenarten etwa. Kurz um: Das Leben auf unserem Planeten ist etwas besonderes und je mehr wir lernen, desto besonderer wird es. Grund genug also, dir vier Fakten über die Erde zu nennen, die dich vielleicht überraschen.

Vier überraschende Fakten über die Erde

Allzu oft nehmen wir unseren Planeten, in all seiner Komplexität, einfach als gegeben hin und verlieren die besonderen Dinge aus den Augen, die unsere Erde so einmalig machen. Wir stellen dir daher hier vier interessante Fakten über unsere Erde vor, die dir wohlmöglich noch nicht bekannt gewesen sind.

#1: Das größte Lebewesen auf der Erde ist ein Pilz

Kein Blauwal, kein Elefant. Der Titel für das größte Lebewesen unseres Planeten geht an einen Pilz. Genauer gesagt, an einen Honigpilz in den USA. Dort erstreckte sich 1992 ein solcher Pilz über 15 Hektar. Erst kürzlich wurde ein noch größeres Exemplar entdeckt, wie National Geographic berichtet. Dieser Riesenpilz bedeckt mindestens 809 Hektar und soll mehrere Tausend Jahre alt sein.

Als Pilze werden übrigens nur die an der Erdoberfläche sichtbaren Fruchkörper bezeichnet. Der eigentliche Pilz jedoch besteht aus dem sogenannten Mycel im Boden. Es ist eben dieses Gewebe, was Ausmaße wie in den USA annehmen kann.

#2: Die Erde versteckt unterirdische Schätze

Arbeiter einer Silbermine in Mexiko staunten im Jahr 2000 nicht schlecht, als sie diesen Schatz freilegten. Nur weil sie versehentlich eine Höhlenwand in 300 Metern Tiefe durchbrachen, entdeckten die Arbeiter eine weitere Höhle, in der sich die größten uns bekannten natürlichen Kristalle der Welt befinden. Einige Kristalle in der Höhle sind bis zu neun Meter lang.

Ein weiterer Ort, der vor nicht allzu langer Zeit erst entdeckt worden ist: Die Sơn-Đoòng-Höhle in Vietnam. Denn obwohl es sich bei dieser Höhle um die größte der Welt handelt, wurde sie erst im Jahr 1991 entdeckt. Sie besteht aus insgesamt 150 einzelnen Höhlen mit Seen, Flüssen und einem Dschungel.

#3: Es gibt einen kochenden Fluss

Was früher als Legende abgetan worden ist, existiert tatsächlich. Tief im peruanischen Amazonasgebiet gibt es ihn – den kochenden Fluss. Das Wasser kocht nicht wirklich, sondern bewegt sich einige Grad unter dem Siedepunkt. Ungeschickte Tiere werden hier zur schnellen Beute und bei lebendigem Leib gekocht.

Grund für den heißen Fluss sollen geothermische Aktivitäten sein, die nicht mit vulkanischer Aktivität oder Ölbohrungen in Verbindung stehen sollen, wie die Seite weiter schreibt.

Der Klimawandel hat Folgen – das könnte mit uns und der Erde geschehen
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#4: Flughunde sind verantwortlich für die größte Säugetierwanderung

Wer an wandernde Säugetiere denkt, wäre wohl zuletzt auf diese Vertreter gestoßen. Denn wie die Seite berichtet, sind es Jahr für Jahr ungefähr zehn Millionen Flughunde, die zwischen der Demokratischen Republik Kongo und dem Kasanka-Nationalpark in Sambia hin- und herfliegen. Damit handelt es sich dabei um die größte uns bekannte Säugetierwanderung der Welt.

Der Erde drohen Gefahren

Unser Zuhause ist ein wunderschöner Ort. Doch er ist nicht immer vor Gefahren aus dem All geschützt. Aktuell umkreist ein bisher unbekannter Asteroid die Sonne. Doch auch die Menschen selbst muten der Erde ziemlich viel zu: Der Klimawandel könnte dafür sorgen, dass bis 2050 die Welt auf den Kopf gestellt wird.

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