Ein komplettes, in der Ostsee stationierte Unterwasser-Observatorium ist ohne Vorwarnung und auf mysteriöse Art verschwunden. Forscher sind verwirrt, da die Umstände völlig ungeklärt sind.

Verschwundene Unterwasser-Forschungsstelle: Das ist bisher bekannt

Die verlorene Beobachtungsstelle befand sich seit 2016 auf dem Meeresgrund der Ostsee und wurde vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel und dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) betrieben. Am 21. August stoppten die Übertragungen aus der 300.000 Euro teuren Unterwasser-Forschungsstation gegen 20:15 Uhr ganz plötzlich.

Als Taucher sich dem Observatorium näherten, stellten sie fest, dass die komplette Struktur verschwunden war. Alles, was zurückblieb, war ein geschreddertes Übertragungskabel. Die Unterwasser-Forschungsstation lag in einer gesperrten Zone vor der nördlichen Küste Deutschlands. Boote, Fischer etc. waren dort laut BBC nicht erlaubt.

Es gibt die ersten Theorien zum Verschwinden

Am Plausibelsten wäre wohl die Annahme, dass das Observatorim in der Ostsee von einer Person oder Gruppe entfernt wurde. Ansonsten geht man davon aus, dass natürliche Umstände, wie ein massiver Sturm, starke Ströme oder selbst Meerestiere für das Verschwinden der Forschungsstation verantwortlich sein könnten.

Was genau passiert ist, bleibt jedoch weiter ein Rätsel. Die Polizei wurde bereits eingeschaltet, um den Vorfall zu untersuchen.

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