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Klimawandel: Forscher sehen verheerende Folgen in 2-4 Jahrzehnten

Der Kimawandel wird für uns bald eine Gefahr. Das befürchten zwei Physiker und bieten eine Lösung an.
Der Kimawandel wird für uns bald eine Gefahr. Das befürchten zwei Physiker und bieten eine Lösung an.
Foto: IMAGO / Olaf Döring
Folgen des Kimawandels bedrohen die Menschheit in 2 bis 4 Jahrzehnten. Das sagen zwei theoretische Physiker, die errechneten, wann die Menschheit ausstirbt.

Der Klimawandel ist nicht zu unterschätzen. Die verheerenden Folgen könnten den Planeten Erde vielleicht schon in zwei bis vier Jahrzehnten nachhaltig verändern. Das ist die Prognose zweier theoretischer Physiker, die sich auf die Erforschung komplexer Systeme spezialisiert haben. Grund für die Endzeitstimmung ist die globale Entwaldung, die von den Menschen rücksichtslos vorangetrieben werde, um sich immer mehr Nutzflächen zu erschließen. Diese egoistischen Aktionen sollen zu einem "unumkehrbaren Kollaps" der menschlichen Zivilisation in den nächsten vier Dekaden führen, so die Forscher.

Weltuntergang? Schwarze Löcher könnten die Erde wie tödliche Geschosse treffen
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Der Klimawandel wird Folgen haben, weil Bäume sterben

In einer Studie, die im Mai 2020 in "Nature Scientific Reports" veröffentlicht wurde, stellen Prof. Mauro Bologna und Dr. Gerardo Aquino die These auf, dass die Erde bald nicht mehr mit der Vielzahl an Menschen auf dem Planeten klarkommen werde. Sollte die Entwaldung in dem aktuellen Tempo voranschreiten, würden "alle Wälder in etwa 100 bis 200 Jahren verschwinden". Der daraus folgende Klimawandel und seine Folgen bedroht den Menschen aber schon Jahrzehnte früher, wie die Forscher ernüchternd feststellen: "Es ist eher unrealistisch sich einzureden, die menschliche Gesellschaft werde erst von der Entwaldung betroffen, wenn der letzte Baum gefällt wird."

Der Weltuntergang soll die Menschen laut den Wissenschaftlern schon in den nächsten zwei bis vier Jahrzehnten erreichen, weil das Ökosystem für das Überleben unserer Spezies – inklusive Kohlenstoffspeicherung, Sauerstoffproduktion, Bodenschutz, Regulierung des Wasserkreislaufs etc. – droht, einzubrechen. Diese Diagnose sollte uns zu denken geben, da Aquino und Bologna keine Unbekannten sind. Dr. Gerardo Aquino vom Alan Turing Institute in London und Prof. Mauro Bologna von der University of Tarapacá in Chile blicken auf eine lange, illustre Karriere als Forscher zurück. Sie sind keine verwirrte Weltuntergangspropheten.

Was könnte den Klimawandel noch aufhalten?

Laut den Berechnungen der zwei renommierten Wissenschaftlern war die Erde vor dem Beginn menschlicher Zivilisationen eingedeckt von 60 Millionen Quadratmeter Wald. Heute sind es schon weniger als 40 Millionen Quadratmeter. Nicht mehr lange und die Menschen haben keine Sauerstoff-produzierenden Bäume mehr, um sich am Leben zu halten. Es gäbe nur eine zehnprozentige Chance, dass wir den Folgen des Klimawandels entkämen, so die Hochrechnungen der Forscher.

Doch die beiden Physiker sind keine Pessimisten und machen einen Vorschlag, um den Klimawandel und seine Folgen abzubremsen. Sie wünschen sich eine sogenannten Dyson-Sphäre, ein riesiges Konstrukt, dass die Solarenergie der Sonne aufnehmen und auf die Erde schicken soll. Damit soll die Ressourcenausbeute der Erde abgemildert und mehr Energie von der Sonne geschöpft werden, um die Menschen am Leben zu erhalten. So werde die Erde nicht vernichtet.

Kommt der Weltuntergang durch künstliche Intelligenz? Dieses alarmierende Weltuntergangs-Szenario scheint tatsächlich plausibel. Kommt die Insekten-Apokalypse auf uns zu? Und auch schon bald nach der Corona-Pandemie könnte der Klimawandel für Milliarden gefährlich werden.

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