Einer der meistzitierten und zugleich -diskutierten Wissenschaftler unserer Zeit ist Sigmund Freud. Der Österreicher war nicht nur Arzt und Psychologe, sondern auch Religionskritiker und Kulturtheoretiker. Doch sein Hauptwerk ist zweifelsohne die Psychoanalyse. Logisch, dass man auch hierfür die gewisse Intelligenz braucht. Doch wie hoch war Sigmund Freuds IQ eigentlich? Darauf gehen wir im Folgenden ein und sagen dir weitere wissenswerte Dinge über ihn.

Sigmund Freuds IQ war sehr hoch

Bevor wir auf Sigmund Freuds IQ eingehen, werden wir den österreichischen Universalgelehrten näherbringen. Geboren wurde er 1856 im damaligen Freiberg in Mähren. Heute heißt die Stadt Příbor und liegt im Osten Tschechiens. Nach seiner Schulzeit studierte er Medizin an der Universität Wien und widmete sich im Lauf der Zeit mehr und mehr der psychologischen Forschung. Er verstarb 1939 in London. Freud war zeitlebens ein wissbegieriger und durchaus schlauer Mensch. Das belegt auch sein Intelligenzquotient (IQ), der bei etwa 156 liegen soll.

Doch was genau ist mit IQ eigentlich gemeint? Vereinfacht gesagt, handelt es sich hierbei um einen Intelligenztest, der das Intellekt einer einzelnen Person ermitteln soll. Allerdings sind diese auch umstritten, da sie im Grunde nur Teilbereiche erfassen und nicht auf das Ganze bezogen sind. Nimmt man den IQ-Test dennoch als Norm, dann beträgt der Normalbereich zwischen 85 und 115. Alles unter 85 wird als unterdurchschnittlich angesehen und alles über 115 als überdurchschnittlich. Ist der Wert sogar über 130, spricht man von einer Hochbegabung. Wenn man sich Sigmund Freuds IQ ansieht, dann ist festzuhalten, dass er zu den Hochintelligenten zählt.

Der Wissenschaftler hat etliche Sachen publiziert, die noch heutzutage zitiert werden. Zu den wichtigsten Werken gehören unter anderem „Die Traumdeutung“ (1900), „Das Ich und das Es“ (1923), „Die Zukunft einer Illusion“ (1927) und so weiter. Was ihm dabei geholfen hat, war anscheinend sein sehr hoher IQ. Dieser soll nämlich bei 156 gelegen haben.

Diese Themen interessierten ihn besonders

Sein Hauptaugenmerk galt dem menschlichen Gehirn beziehungsweise dem Gedächtnis. Freud wollte wissen, wie und was Gefühle überhaupt sind. Meist widmete er sich den Themen Unterbewusstsein, Träumen und auch Sexualität. Doch die meisten Menschen verbinden seinen Namen mit dem Begriff der Psychoanalyse, die vor allem aus zwei Konzepten beziehungsweise Überlegungen entstanden ist. Vereinfacht gesagt, handelte es sich bei diesen zwei Komponenten um Redekur um dem Unterbewusstsein. Doch im Grunde genommen sind seine Werke beziehungsweise Überlegungen mehr oder minder miteinander verknüpft und aufeinander aufbauend.

Dabei spielt die sogenannte „Freie Assoziation“ eine sehr wichtige Rolle. Hier soll die zu behandelnde Person über irgendetwas reden, was ihr durch den Kopf geht. Das Ziel ist es, die unterbewussten Inhalte der Assoziation zu deuten. Während bei früheren Psychoanalysen der/die Therapeut:in weniger Einfluss nahm, ist in der modernen Psychoanalyse das therapeutische Fachpersonal aktiver an der Behandlung beteiligt.

Sigmund Freuds IQ soll sich also auf circa 156 belaufen. Das ist im Endeffekt auch kein Wunder, bei all seinen Werken und Publikationen. Und wenn wir schon beim Unterbewusstsein sind: Vielleicht hast du dich schon einmal gefragt, wie überhaupt Träume enstehen. In unserer Erklärung kannst du es nachlesen. Und darum solltest du keinesfalls deine Freizeit in der Nacht nachholen.

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