Um dich vor Infektionen und Erregern effektiv zu schützen, ist eines unersetzlich: dein Immunsystem. Es gilt immerhin als die wichtigste Verteidigungslinie des Körpers. Ein schwaches Immunsystem ist dementsprechend problematisch, denn Krankheiten können dann viel leichter ausbrechen. Achte deshalb besonders darauf, ob du dir die folgenden Dinge angewöhnt hast. Sie können nämlich unerwartet den Schutz mindern.

Schwaches Immunsystem: 3 Aktivitäten können dazu beitragen

Schon vor einiger Zeit dokumentierten Forschende in einer Studie, dass Salz für ein schwaches Immunsystem verantwortlich sein könnte. Andere Untersuchungen zeigen, welchen Einfluss selbst unbedarfte Aktivitäten oder Gewohnheiten auf den wichtigen Schutz des Körpers haben können. Einige davon gehören vielleicht auch zu deinem Alltag.

#1 Alkohol trinken

Der regelmäßige Genuss von Alkohol kann mehr schädigen, als auf den ersten Blick vermutet. So haben wissenschaftliche Analysen bereits gezeigt, dass sich hinter Bier und Co. krebserregende Lebensmittel verbergen.

Aber auch zu einem schwachen Immunsystem können alkoholische Getränke indirekt beitragen, wie Wissenschaftler:innen bestätigen. Zu viel davon kann das Risiko für Herzkrankheiten und Atemwegsinfektionen steigern, die Wundheilung verlangsamen und Blutvergiftungen fördern.

#2 Zu wenig Schlaf

Dein Körper benötigt Schlaf, um sich selbst reparieren und regenerieren zu können. Ohne diese regelmäßigen Auszeiten leiden auf die Dauer nicht nur Herz und Gehirn. Auch ein geschwächtes Immunsystem kann die Folge sein. Forscher empfehlen daher sehr konkret wie lange wir schlafen sollten.

#3 Einsamkeit

Etwas, dass sich viele nicht aussuchen, das aber dennoch einen negativen Einfluss auf die körpereigenen Abwehrkräfte hat, ist Einsamkeit. Der Zustand soll Expert:innen zufolge zu einer Stresssituation führen, die Entzündungen im Körper verursachen kann. Das wiederum hat das Potenzial, Herz, Gehirn und Immunsystem zu beeinträchtigen.

Wie das Ärzteblatt unter Berufung auf epidemiologische Studien berichtet, soll Einsamkeit sogar das Sterberisiko leicht erhöhen. Daran beteiligt sind immunologische Mechanismen. Demnach ruft Isolation eine beständige Aktivierung von Genen hervor, die eine Entzündungsreaktion veranlassen. Auf der anderen Seite werden Gene, die auf Virusinfektionen reagieren, gebremst. Beides könnte eine Erklärung dafür liefern, warum einsame Menschen anfälliger sind für Krankheiten.

Quellen: Alcohol Research, Ärzteblatt

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