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Zwingend Werbung beim Pinkeln: Dieses Urinal ist hinterhältig

Das Pissoir des Start-ups Mr. Friendly spielt Werbung auf einem Display ab, sobald das „Opfer“ mit der Harnentleerung beginnt.

Die Urinale des Start-ups
Die grauenvolle Zukunft des Stehpinkelns? Foto: Mr. Friendly

Das niederländische Start-up nennt sich zwar Mr. Friendly, hat aber vor Stehpinkler in geistige Geiselhaft zu nehmen. Das „smarte“ Urinal des Unternehmens hat an der Oberseite ein Display, auf dem Werbevideos abgespielt werden. Allerdings läuft die Werbung noch nicht, bevor der User es nicht laufen lässt.

Kein Entkommen

Das Urinal hat Feuchtigkeitssensoren eingebaut. Beginnt der Mann zu pinkeln, wird die Werbung angezeigt. So ist er nicht vorgewarnt und kann nicht vor dem Entleerungsvorgang eine Sitztoilette aufsuchen. Und die wenigsten Opfer der hinterhältigen Werbeattacke werden vermutlich eine Blase mit Shaolinmönch-ähnlicher Beherrschung haben, um den Harnstrahl zu beenden und auf einer anderen, werbefreien Toilette weiterlaufen zulassen. So müssen sie die Werbung über sich ergehen lassen.

Das Start-up „garantiert“ 40 Sekunden Aufmerksamkeit der Männer für die Werbung. „Der beste Moment um mit einer Person zu kommunizieren ist, wenn sie nicht entkommen kann, um etwas anderes zu machen und sich so nur auf deine Botschaft fokussieren kann“, schreibt Mr. Friendly auf seiner Website. Die Urinale sind auch mit der Cloud verbunden, um die anzuzeigenden Werbespots zu managen oder auszutauschen.

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