Im April 2018 trieb der Kettenbrief zum vermeintlichen Martinelli-Virus bereits sein Unwesen im WhatsApp-Messenger. Darin werden die Nutzer vor einem schädlichen Video gewarnt, das einen Virus auf ihr Smartphone schleusen soll. Der Wortlaut der Kettennachricht scheint sich derweil noch immer nicht verändert zu haben.

Das Martinelli-Video ist eine Fälschung

„Heute hat das Radio über WhatsApp Gold berichtet und es ist wahr. Morgen soll ein Video auf WhatsApp kommen, genannt Martinelli. Bitte nicht öffnen. Er hackt Dein Telefon und kann nicht mehr repariert werden. Auch WhatsApp Gold Updates nicht anklicken. Kam gerade in den Nachrichten und wird als sehr ernst eingeschätzt. Bitte weiterleiten.“, zitiert netzwelt den Inhalt der Nachricht.

Solltest du eine solche Nachricht erhalten, kannst du sie ohne weiteres löschen, denn sie ist nichts weiter als eine Falschmeldung. Im Juli 2017 gewann der Kettenbrief um den angeblichen Martinelli-Virus eine solche Popularität, dass selbst die spanischen Behörden eingriffen, um die Bevölkerung über die Fälschung zu informieren.

„WhatsApp verbreitet diese Warnmeldung in Bezug auf das „Martinelli-Video“. Teilen Sie es nicht.“

— Policía Nacional (@policia) July 29, 2017

„WhatsApp verbreitet diese Warnmeldung in Bezug auf das „Martinelli-Video“. Teilen Sie es nicht.“

Fake News als Waffe

Während es sich bei der Nachricht über den Martinelli-Virus lediglich um einen harmlosen Streich zu handeln scheint, können Falschmeldungen doch einiges mehr bewirken. So befeuern Trolle mittels Fake News beispielsweise die Angst vor dem Impfen in den USA, eine weitere Nachricht will außerdem „Bill Clinton als Serienmörder enttarnt“ haben. Lass dich nicht übers Ohr hauen und bleib mit futurezone auf dem Laufenden.

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