Was mit einer lustigen Idee begann, sorgt mittlerweile für rege Diskussionen: Ein Entwickler schuf die App „Deepnude“, deren einziger Sinn es ist, Frauen nackt auszuziehen. Dass das bei Frauen nicht so gut ankommen könnte, darüber machte „Alberto“, das Pseudonym des Entwicklers der App, sich zunächst keine Gedanken. Das steckt hinter der App, die Frauen auszieht.

App Deepnude zieht Frauen aus: Späte Einsicht des Entwicklers

Die App Deepnude wurde für Linux und Windows entwickelt. Doch nur wenige Tage nach der Veröffentlichung der App, die Frauen auszieht, wurde sie schon wieder offline genommen. Entwickler Alberto betonte, dass er das Interesse an einer solchen App unterschätzt hatte, dass aber die Möglichkeiten zum Missbrauch hoch seien, wie Motherboard berichtet. Die Nachfrage war so hoch, dass die Server für die App kurz vorher zusammengebrochen war.

Wie viel man auf die Einsicht des Entwicklers geben kann, sei mal dahin gestellt. Denn eine App zu programmieren, die die Aufgabe hat, Frauen auszuziehen, passiert nicht einfach so. Zudem wurde das Produkt auch genau mit dieser Intention beworben. Außerdem gab es Deepnude nicht umsonst, die App wurde zum Kauf angeboten. Also spielte für Alberto wohl auch Geld eine Rolle.

So funktioniert Deepnude: Frauen werden entblößt

Durch neuronale Netzwerke ist es der App möglich Fotos von bekleideten Frauen in Nacktbilder umzuwandeln. Ähnlich funktionieren gefälschte Videoproduktionen, sogenannte Deepfakes. Die Ergebnisse der App, die Frauen auszieht, sind aber deutlich realistischer, da es sich hier um Standbilder handelt. Die App bedient sich an pornografischem Material aus dem Internet, um die bekleideten Stellen zu ersetzen.

— deepnudeapp (@deepnudeapp) June 27, 2019

So funktioniert Deepnude: Frauen werden entblößt

Durch neuronale Netzwerke ist es der App möglich Fotos von bekleideten Frauen in Nacktbilder umzuwandeln. Ähnlich funktionieren gefälschte Videoproduktionen, sogenannte Deepfakes. Die Ergebnisse der App, die Frauen auszieht, sind aber deutlich realistischer, da es sich hier um Standbilder handelt. Die App bedient sich an pornografischem Material aus dem Internet, um die bekleideten Stellen zu ersetzen.

Alberto begründete seine Entwicklung damit, dass jeder so etwas mit Photoshop nachbauen könne. Andere sahen das aber anders: Es wurde als massiver Eingriff in die Privatsphäre aufgefasst. Auch könnten Dritte annehmen, dass solche Bilder echt sind, welches ebenfalls negative Auswirkungen auf Betroffene hätte.

Zwar ist Deepnude erst einmal offline genommen worden, doch wird vermutet, dass die App, die Frauen auszieht, kein Einzelfall mehr bleiben wird. Andere Entwickler werden bestimmt auf das rege Interesse aufspringen und ähnliche Programme herstellen.

Nicht nur eine solche App, die Frauen auszieht, ist gruselig, sondern auch der Gedanke, dass sich in deiner Airbnb-Unterkunft versteckte Kameras befinden. Frauen leben oft in Angst: Ein Armband, das K.o.-Tropfen anzeigt, sorgt dafür für sicheres Feiern.

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