Seit etwa 17:30 Uhr am heutigen 4. Oktober 2021 berichten immer mehr Menschen von einer aktuellen WhatsApp-Störung. Auch jetzt noch (Stand 20:17 Uhr) hält diese an. Die Ausfälle des Messengers betreffen Nutzerinnen und Nutzer weltweit und scheint angesichts der hohen Zahlen massiver als in vergangenen Fällen zu sein.

Aktuelle WhatsApp-Störung: Nachrichten und App versagen

Bis etwa 18 Uhr stieg die Zahl der Fehlermeldungen laut dem Portal allestörungen.de auf rund 145.000, gegenwärtig gibt es noch rund 45.000 Fälle. Fast alle klagen über Probleme mit WhatsApps Nachrichten, aber auch Server und die App selbst scheinen beeinträchtigt.

Probleme durch die aktuelle WhatsApp-Störung:

  • 47%: WhatsApp-Nachrichten
  • 32%: Serververbindung
  • 21%: App

Innerhalb Deutschlands werden vor allem in Großstädten wie München, Berlin und Köln WhatsApp-Störungen verzeichnet, aber auch in den benachbarten Niederlanden scheinen WhatsApp-Nutzer von den enormen Ausfällen der WhatsApp-Nachrichten-Funktion stark betroffen.

WhatsApp-Störung heute besonders stark

Die aktuelle WhatsApp-Störung scheint ein ähnlich großes Ausmaß wie bisherige Vorfälle in Deutschland und global zu haben. Zumindest im Vergleich zu anderen massiveren Ausfällen in der Vergangenheit erscheinen die gegenwärtigen Ausfälle nur wenig geringer.

Im März 2021 gab es beispielsweise eine WhatsApp-Störung, die einige Teile Europas betraf. Bei dieser war ebenfalls vor allem das Versenden und Empfangen von WhatsApp-Nachrichten unterbrochen. Zumindest wurden rund 97 Prozent der Meldungen dieser Funktion zugeordnet, wie auf allestörungen.de berichtet wurde. Damals beliefen sich die Meldungen in Hochzeiten auf rund 167.000 Fälle.

Aktuelle WhatsApp-Störung hält an

Dass die aktuelle WhatsApp-Störung seit etwa 17:30 Uhr weiterhin vorliegt, wenngleich auch abzunehmen scheint, deutet auf massive Probleme hin. Auch, dass zugleich Facebook und Instagram gestört sind, lässt einen größeren technischen Vorfall vermuten. Alle drei Dienste werden von Facebook betrieben und wahrscheinlich über die gleichen Serversysteme ausgeführt.

Ob Beschwerden langfristig nicht noch einmal steigen oder vorerst auf einem konstanten Level verbleiben, ist gegenwärtig nicht abzusehen. Die abnehmende Kurve der Meldungen verlief seit 19 Uhr wieder deutlich weniger steil. Gegen 20 Uhr erlebte sie zumindest einen neuen, kurzen Peak. Wie lange die aktuelle WhatsApp-Störung andauern wird, ist ebenfalls nicht klar.

Quellen: allestörungen.de, eigene Recherche

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