Vom Großstadtlärm geplagte Einwohner urbaner Zentren. Überlastete Eltern im Alltagsstress. Karrierefokussierte Managerinnen auf dem Weg zu Macht und Reichtum. Sie alle haben oft eines gemeinsam. Sie sind auf der Suche nach einer mentalen sonnenbeschienen Lichtung um dem Gedränge, dem Druck und der Lautstärke ihres Lebens zu entgehen – sei es auch nur für wenige Minuten. Es gibt mehr als einen Pfad, der zu dieser Lichtung führt, aber einer den die Suchenden immer mehr beschreiten ist der der Meditation. Nun leben wir aber in einem von Smartphones dominierten Zeitalter und deshalb präsentieren wir hier die vier besten Meditations-Apps.

Mit diesen Meditations-Apps kommst du innerem Frieden näher

„Ommm“ – steht oft stellvertretend für ein übergeordnetes Prinzip der Meditation. Nämlich der puren und kompromisslosen Konzentration auf die eigene Atmung. Lernen kann man dies und natürlich noch vieles mehr in einer der zahlreichen Meditations-Apps in den App-Stores. Eingangs mag es etwas paradox anmuten, dass solch ein kleines brummendes, klingelndes und blinkendes Kästchen das wir Smartphone nennen ein Tor zu innerer Ruhe und Frieden sein kann. Aber es stimmt, Meditations-Apps können ungemein dabei helfen, Gelassenheit in den eigenen Alltag einzubauen. Hier sind die vier besten.

1. 7Mind

Den Aufschlag macht 7Mind. Ein kostenloser Grundlagenkurs bringt dir in nur sieben Minuten am Tag das Meditieren näher. Die Meditations-App kommt aus Berlin, der deutschen Hauptstadt, wo der Rubel rollt und der Trubel tollt. Der Gedanke liegt also nahe, dass sich das Team um 7Mind mittlerweile zu ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet meditiert hat. Wenn einem der Grundlagenkurs zugesagt hat kann man anschließend in gezielten Kursen sein Wissen und Können vertiefen. Ein Monatsabo kostet rund zwölf Euro monatlich, kann aber auf ein Jahr ausgeweitet werden, was dann fünf Euro jeden Monat verlangt.

2. Stop, Breathe & Think

Halte inne, atme ein und denke nach. Das ist das Motto der Meditations-App Stop, Breathe & Think. Die beiden Gründerinnen Julie Campistron und Jamie Price fragen in ihrer App gezielt danach, wie man sich fühlt und versuche demnach eine adäquates Meditations-Programm zu präsentieren. Auf einer Skala von Sommer, Sonne, Erdbeereis bis zu tristem Regen und gerade in eine Pfütze getreten, kann man in Stop, Breathe & Think seine Stimmung angeben und bekommt seinen passenden Kurs gelierfert. Das tolle dabei: Die App ist nahezu kostenlos. Nur einige ausgewählte Kurse kosten zwischen 0,99 und 2,99 Euro.

3. Headspace

Headspace könnte vielen bereits ein Begriff sein. Das Programm gehört zu denn beliebtesten existierenden Meditations-Apps und erfreut sich überaus positiven Bewertungen. In einem Abo-Modell können verschiedene Meditationen zu unterschiedlichen thematischen Feldern belegt werden. Nach einer kostenlosen Einstiegsversion muss man für den gewünschten Platz im Kopf rund zehn Euro im Monat bezahlen.

4. Calm

Eine leichte Brise am Strand. Sanfte Wellen. Leichter Regen auf das Laub. Ruhe. Mit solchen Sinneswahrnehmungen arbeitet die Meditations-App Calm in Form von ansprechenden Animationen. Das schöne an Calm ist, dass man das Programm problemlos auch über längere Zeiträume hinweg kostenlos nutzen kann. Für tiefergehende Meditations-Programme gibt es aber natürlich auch ein Monatsabo für rund zehn Euro, beziehungsweise ein Jahresabo für knapp 40 Euro.

Meditations-Apps erleichtern die Flucht aus dem Alltag ungemein

Mit diesen vier Meditations-Apps machen Suchende, aber auch erfahrenere Schüler der Meditation selten etwas falsch. Für Einsteiger reichen die kostenlosen Versionen meistens aus, um dem Alltag zu entfliehen und Ruhe in das große Hamsterrad des Lebens zu bringen. Wer allerdings gar nicht mehr mit dem Meditieren aufhören mag, der ist mit den tiefgreifenderen Bezahl-Modellen der Apps natürlich mindestens ebenso gut bedient.

Nach einer weltweiten Studie scheinen dies die hilfreichsten Entspannungsübungen bei Stress zu sein. Hast du Albträume? Das kannst du dagegen tun.

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