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Telegram knackt Schallmauer: Update könnte noch mehr WhatsApp-Nutzer anlocken

Die WhatsApp-Alternative Telegram wird immer beliebter (Symbolbild).
Die WhatsApp-Alternative Telegram wird immer beliebter (Symbolbild).
Foto: [Futurezone.de] via Canva.com
Artikel von: Moritz Serif
WhatsApp muss sich warm anziehen. Telegram schließt weiter auf. Nun wurde ein neues Update des Messengers veröffentlicht.

Telegram hat jüngst die sprichwörtliche Schallmauer von einer Milliarden Downloads geknackt – eine Marke, die sonst nur von einer handvoll Apps wie WhatsApp, Instagram, Facebook oder Tiktok erreicht werden konnte.

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Telegram: Neue App-Version der WhatsApp-Alternative

Nun hat Telegram die aktuelle App-Version 8.0.0 veröffentlicht, wie The Verge berichtet. Es könnte noch mehr Nutzer:innen von WhatsApp anlocken. Größte Neuerung: unbegrenzte Livstreams. Doch das ist noch nicht alles.

  • Vorschau: Wenn du eine Nachricht weiterleitest, bekommst du angezeigt, wie deine Message aussehen wird. Außerdem kannst du Beschriftungen ausblenden lassen.
  • Nutzer:innen können nun schneller, auch ohne die Chatliste aufzurufen, zwischen Kanälen wechseln.
  • Sticker sind schneller auffindbar.

WhatsApp-Alternative: Vor- und Nachteile von Telegram

Telegram bietet teilweise fortschrittlichere Funktionen als WhatsApp, hat aber auch einige Nachteile. Ein Vorteil ist, dass der Messenger Nutzer:innen unbegrenzt Speicherplatz zur Verfügung stellt. Der Grund: Nachrichten, Bilder und Videos werden auf einer Cloud gespeichert.

Zudem kannst du Gruppen mit bis zu 200.000 Teilnehmer:innen erstellen. Außerdem kannst du Dateien mit bis zur zwei Gigabyte Größe verschicken, was bei WhatsApp nicht möglich ist. Außerdem kannst du Bots nutzen. Diese erledigen automatisch Aufgaben. Beispielsweise kannst du automatisch Nachrichten in der Zukunft verschicken.

Ein Nachteil von Telegram ist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Du musst sie nämlich erst aktivieren, damit deine Nachrichten geschützt sind. Bei WhatsApp hingegen sind sämtliche Chats von Anfang an Ende-zu-Ende-verschlüsselt.

WhatsApp hatte kürzlich Sicherheitslücke

Allerdings gab es vor kurzem eine Sicherheitslücke. Hacker waren dazu in der Lage, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei WhatsApp zu umgehen. Außerdem sollten WhatsApp-Nutzer:innen bei selbstzerstörenden Nachrichten aufpassen.

Quelle: The Verge

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