Planung ist das halbe Leben und über Listen liest du vermutlich ständig etwas auf einschlägigen Internetforen. Tatsächlich sind die kleinen Skizzen des Alltags eine wahre Erleichterung, wenn sie richtig gehandhabt werden. Dass du dafür nicht mehr zu Stift und Papier greifen musst, zeigen dir unsere vier besten Notizen-Apps für Android und iOS.

Notizen-Apps: Intelligent Zeit sparen

Die kleinen Notizblöcke für das Smartphone können heute mehr, also nur eingetippte Gedanken wiederzugeben. Mittlerweile sind sie zu einem echten Zeitersparnis geworden, weil sie praktische Funktionen wie einen Terminkalender, Shared Screens, Voices Memos und Teamplaner ineinander vereinen. Die vier besten Notizen-Apps stellen wir euch hier vor.

#1 Colornote

Colornote ist was für Puristen. Die App überzeugt durch ein schlichtes und einfaches Design und ist im Apple Store genauso zu haben wie auch im Play Store. Die App bieten auf dem ersten Blick einen schlichten Bildschirm, in dem Notizen oder Checklisten hinzugefügt werden können. Oben rechts im Hauptmenü findet sich ein Quadrat bestehend aus vier Farben, in denen ihr eure Notizen wie Klebezettel markieren könnt.

Unter den Notizen-Apps bietet Colornote für jeden gemachten Eintrag das Sortieren nach Farbe, Erstell- und Bearbeitungsdatum, sowie nach Erinnerungsdatum und Name. Einzelne Notizen lassen sich ebenfalls mit einem Passwort versehen als Nachricht versenden. Großer Pluspunkt: Unter dem Menüpunkt „Ansicht“ können die Notizen in Listen, Details, Raster oder große Raster geordnet werden.

Schließlich hat es die hauseigene Memo-Funktion in sich. Damit lassen sich nämlich Notizen als Erinnerungen mit einem Signalton mit einem Datum und einer Uhrzeit versehen. In Verbindung mit dem App-eigenen Kalender lassen sich so Tages-, Wochen- und Monatspläne erstellen. Und noch eines gibt es bei Colornote zu beachten: Die App ist vollkommen kostenlos und nervt dich garantiert nicht mit plötzlich auftauchenden Werbeanzeigen.

#2 Google Keep

Sie ist gleichermaßen für Android und iOS zu haben und auch eine jener Notizen-Apps, die du gratis abstauben kannst. Die Rede ist von Google hauseigenem Planer Google Keep, besser bekannt als Google Notizen.

Im Gegensatz zum sehr intuitiven Design von Colornote ist Google Keep jedoch eher schlicht gehalten und überzeugt nicht mit einer großartigen Farbpalette. Die App bietet dir die Möglichkeit klassische Notizen zu formulieren, Dateien hinzuzufügen oder auch Inhalte zu versenden. Eine To-Do-Liste gibt es oben drauf, aber die ist wirklich umständlich. Dafür musst du nämlich erst eine neue Notiz erstellen und diese dann als „Neue Liste“ definieren und einem Element hinzufügen.

Womit Google Keep jedoch strahlt, ist seine Kompatibilität. Denn typisch für den Software-Riesen kannst du Google Keep mit all deinen anderen Google Accounts via E-Mail-Adresse vernetzen. Somit ist sie eine jener Notizen-Apps, die du auch problemlos von deinem heimischen Computer aus aufrufen kannst.

#3 Microsoft OneNote

Wie Google bietet auch Microsoft umfangreiche Vernetzungsmöglichkeiten an. Mit Microsoft OneNote tut es der Software-Entwickler dem Suchmaschinendienst gleich. Die Notiz App musst du nach der Installation über den Microsoft Store mit deinem Microsoft-Konto verbinden. Die Synchronisation läuft in etwa genauso ab wie beim Konkurrenten Google.

Microsoft gehört zu jenen Notizen-Apps, die dir jedoch die Wahl lassen, welches Betriebssystem du damit verknüpfen möchtest. Läuft dein PC zum Beispiel noch auf Windows 10, hast du die Wahl zwischen dem Programm OneNote 2016 der Office-Website oder der OneNote App über den Store des Entwicklers.

Was OneNote im Gegensatz zu anderen Notizen-Apps auszeichnet, ist die Unterteilung in Kurznotizen und Notizbüchern. Während du im Bereich Kurznotizen lediglich wenige Funktionen vorfindest, kannst du über Notizbücher über ein größeres Repertoire an Werkzeugen zurückgreifen. Damit kannst du längere Texte verfassen und diese in der Microsoft-Cloud ablegen. Und wie auch für deinen Desktop bietet OneNote die Sticky Notes an, die du dir auch auf den Bildschirm deines Smartphone laden kannst.

Schließlich bleibt zu erwähnen, dass du es mit Microsoft OneNote genauso halten kannst wie mit Google Keep: Die Nutzung lohnt sich vor allem für User:innen, die eh schon ihre Konten über Microsoft oder Google bestens miteinander vernetzt haben.

#4 Klassiker unter den Notizen-Apps: Apples Notiz-App

  • Sterne: 3,8 (App Store)
  • Bewertung: 241 (App Store)

Besitzt du ein iPhone oder ein iPad brauchst du dir diese App nicht mal aus dem Store runterzuladen. Denn die schon von Werk aus installierte Notizen-App von Apple kann sehr wohl mit den bereits genannten Kandidaten mithalten. Um das volle Potential dieses Planers auszuschöpfen, musst du jedoch die iCloud auf deinem Gerät einrichten. Zwar geht´s auch ohne den Schritt, aber dann läuft die Anwendung unter „regional“ nur auf Sparflamme.

Wie auch die Notizen-Apps von Microsoft und Google glänzt Apples Planer durch seine Vernetzung. Du kannst also auch sämtliche Daten des Planers mit deinem Apple-Konto synchronisieren. Ab iOS 13 werden dir außerdem die Listen innerhalb der Notiz-App als Galerie angezeigt. Mithilfe des Sprachassistenzen Siri kannst du zudem Memos erstellen. Um diese Option zu nutzen, musst du lediglich „neue Notiz erstellen“ sagen und kannst sofort mit dem Diktieren beginnen.

Eine lobenswerte Erwähnung

Noch 2021 hätten wir sicherlich auch Evernote zu unseren Favoriten der Notzien-Apps gezählt. Wer also mit Apple, Google und Microsoft nichts anfangen kann, wäre von dem schlichten Design der App sicherlich begeistert. Hier kannst du handschriftliche Notizen erstellen, Fotos und Dateien hinzufügen, Audioaufnahmen tätigen und Ortsinformationen erstellen.

Ein großes Manko stellt aber stand jetzt die Bezahlschranke da. Für den Premium Account zahlst du 6,99 im Monat und im Business-Paket sind es 13,99. In der Regel war der aber nicht notwendig, um ein gutes Potential aus dem Planer zu ziehen.

Außerdem hagelt es seit einiger Zeit massive Kritik in Bezug auf die Anwendbarkeit des Programms. Ein-Sterne-Bewertungen sind daher mittlerweile eher die Regel als die Ausnahme. Die Probleme sind vielfältig. So hat die App seit kürzerem Performanceschwierigkeiten, Synchronisationsfehler oder erkennt schlicht die Nutzer:innen nicht mehr. Außerdem soll die Werbung bei Nutzung der App nerven, wenn die angemeldete Person den kostenfreien Zugang nutzt.

Fazit: Notizen-Apps sind klasse!

Digitale Plane für´s Smartphone können eine nützliche Alternative zum Notizblock sein, wenn du sie zu nutzen weißt. Sie ersparen dir nicht nur die Suche nach deinen Notizen, sondern auch das Entziffern deiner eigenen Handschrift.

Was für dich die beste Wahl ist, liegt immer noch an dir. Die von uns vorgestellten Notizen-Apps überzeugten uns durch ihre einfache Bedienbarkeit und die Anwendungen, die sie mit sich bringen. Es zeigt sich: Je logischer die Optionen angeordnet sind, und je weniger Schnickschnack es gibt, desto besser kannst du mit einer solchen App auch deine Zeit planen.

Einzig Google Keep hat in der Nutzerfreundlichkeit hier nicht so gut performt, macht es aber durch seine breitflächige Synchronisation mit bestehenden Google-Diensten wieder wett. Und falls du trotz all der Terminplanung nicht rechtzeitig aus dem Bett kommen solltest, haben wir hier für dich unsere fünf besten Wecker-Apps.

Quelle: App Store, eigene Recherche, inside digital, Play Store

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