Was ist der beste Messenger? Diese Frage beantwortet eine neue Untersuchung von Stiftung Warentest. Die Tester:innen haben 15 Apps für Android und 15 Apps für iOS unter die Lupe genommen.

Beste Messenger: So wurde getestet

Die Funktionen, die Einrichtung und Nutzung und der Schutz der Privatsphäre bewertete Stiftung Warentest. So wurde der beste Messenger etwa wie folgt ermittelt:

Funktionen

  • Vielfalt und Umfang bei Text-, Bild-, Audio- und Videonachrichten sowie bei der Telefonie
  • Zusatzfunktionen wie etwa das Versenden von Dateianhängen, Lesen von QR-Codes, Teilen des Standorts

Einrichtung und Nutzung

  • Anmeldung und Installation (Wie viele Accounts sind auf einem Gerät nutzbar? Werden Nachrichten beim Handywechsel auf das neue Gerät übertragen?)
  • Technische Vielseitigkeit (Wie viele Zeichen darf eine Nachricht erhalten? Läuft die App auch auf dem PC?)
  • Einstellungen (Wie gut lässt sich die App und das Chat-Fenster personalisieren?)
  • Nutzung der Telefonie (Wie gut ist die Qualität der Ton- und Bildübertragung?)

Schutz der Privatsphäre

  • Authentifizierung und Privatsphäre (Wie gut lässt sich der Zugang zur App schützen? Kann man Nutzer:innen blockieren?)
  • Verschlüsselung und Datensicherheit (Steht eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zur Verfügung?)
  • Datensendeverhalten

Das ist der beste Messenger

Nur vier der getesteten Apps erhielten ein „Gut“. Der Testsieger ist laut Stiftung Warentest Signal mit der Note 2,3. Er ist folglich der beste Messenger. Laut eines Experten ist Signal derzeit ebenfalls „das Beste, was wir haben“.

Was ist Signal?
– Hinter Signal steckt eine gemeinnützige Stiftung
– 2018 spendete WhatsApp-Gründer Brian Acton 50 Millionen Dollar an Signal
– Signal ist als App für Android und iOS verfügbar
– Als Desktop-Version gibt es Signal für Windows, macOS und Linux

WhatsApp schneidet mit der Endnote 2,6 lediglich „Befriedigend“ ab. Der größte Kritikpunkt ist hier die Datenschutzerklärung. Die App gehört zu Meta und tauscht die Daten seiner Nutzer:innen innerhalb der eigenen Dienste massenhaft aus.

Auf eine Vergabe eines Qualitätsurteils wurde bei Telegram verzichtet, weil der Messenger in Verdacht steht, strafbare Inhalte kaum oder gar nicht zu löschen. Das ist für uns auch einer der Gründe, Telegram zu löschen.

Allerdings waren die Tester:innen von keiner Anwendung vollauf überzeugt, da alle deutliche Mängel in der Datenschutzerklärung aufweisen.

Quelle: Stiftung Warentest, t-online

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