Mit der iPhone-App Apple Wallet kannst du mit iOS 16 künftig auch einen Kauf auf Raten finanzieren. Allerdings wird diese langersehnte Neuerung erst in den USA eingeführt. Ob und wann das App-Update nach Deutschland kommt, ist unklar. Ein bestimmter Grund kann dir einen Strich durch die Rechnung machen.

iPhone-App: „Apple Pay Later“ angekündigt

Wie auf Apples Entwicklerkonferenz (WWDC) gezeigt, erhält die iPhone-App Apple Wallet eine neue Funktion. Mit „Apple Pay Later“ sollst du die Möglichkeit haben, Waren und Dienstleistungen über einen längeren Zeitraum abbezahlen zu können. Genauer gesagt: Überall dort, wo Apple Pay als Zahlungsmittel angenommen wird, kannst du deinen Kauf auf vier Raten binnen sechs Wochen aufteilen können, wie Macwelt erklärt.

Apple erhebt nach dem Update der iPhone-App für den Ratenkauf keine zusätzlichen Gebühren oder Zinsen. Apple wird somit zum Kreditgeber für seine Kundinnen und Kunden. In den USA läuft diese Vergabe über die einhundertprozentige Tochtergesellschaft Apple Financial LLC. In anderen Ländern hingegen ist der Konzern nach wie vor Banken abhängig.

Kommt das Wallet-Update nach Deutschland?

Daher ist fraglich, ob und wann das neue Feature der iPhone-App nach Deutschland kommt. Bisher war lediglich vom Roll-Out in Amerika die Rede. Weitere, nicht genauer benannte Länder, sollen folgen.

Bisher kannst du die deutsche Wallet App dazu nutzen, um Giro- und Kreditkarten von dir zu hinterlegen und für das mobile Bezahlen zu nutzen. In China, Honkong, Japan und den USA ist es ebenfalls möglich Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr in der App zu verwalten. Auch auf diese Funktion müssen wir in Deutschland bisher warten.

Allerdings muss das nicht heißen, dass „Apple Pay Later“ gar nicht auf deutschen iPhones nutzbar sein wird. Ein wenig Geduld ist allerdings gefragt. Die neue Funktion kommt zusammen mit dem iOS 16 Betriebssystem im Herbst, wie die Rheinische Post erklärt. Wenn sie überhaupt nach Deutschland kommt, dann also frühestens zum Jahresende 2022.

Quellen: Macwelt; Rheinische Post

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