Hast du Zoom frisch installiert, sollte einer deiner ersten Wege zu den Zoom-Audio-Einstellungen führen. Denn Verstehen und Verstanden werden sind bei einer Online-Konferenz beinahe wichtiger, als das dazugehörige Video. Wir zeigen dir, welche Regler du überprüfen solltest.

Wo finde ich die Audio-Einstellungen in Zoom?

Um zu den Zoom-Audio-Einstellungen zu gelangen, sind nur wenige Klicks erforderlich. Dazu gehst du wie folgt vor:

  1. Klicke im Desktop-Client auf die „Einstellungen“, markiert durch das Zahnrad in der oberen rechten Ecke.
  2. Gehe zum „Audio“-Reiter in der linken Spalte.
  3. Im nun geöffneten Fenster kannst du die Lautsprecher, die Klingeltöne und das Mikrofon für die Zoom-Anwendung optimieren.

Tipp: Klickst du in den Audio-Einstellungen auf den „Erweitert“-Button in der unteren linken Ecke, kommst du zu zusätzlichen Einstellmöglichkeiten. Hier kannst du den Treiberzugriff und die Hallunterdrückung bearbeiten.

Welche Zoom-Audio-Einstellungen sollte man überprüfen?

Bevor du anfängst, Zoom für Meetings zu nutzen, solltest du nicht nur deine Kamera testen. Auch die Lautsprecher und das Mikrofon sind wichtige Bestandteile jeder Online-Konferenz. Für beide Bereiche findest du die Einstellungen im „Audio“-Reiter. Wie du diese und weiteren Einstellungen vornehmen kannst, zeigen wir dir jetzt:

Lautsprecher

Hier kannst du die Lautsprecher auswählen, welche im Meeting verwendet werden sollen. Wähle hierzu die richtigen Boxen im Drop-Down-Menü oben rechts aus. Links daneben kannst du mit dem „Tontest“-Button direkt ausprobieren, ob du auch wirklich das richtige Audioausgabegerät angewählt hast.

Im Bereich „Lautsprecher“ findest du außerdem einen Lautstärkeregler für eine individuelle Anpassung der Lautstärke der Zoom-Anwendung.

Setzt du das Häkchen bei „Getrenntes Audiogerät verwenden, um gleichzeitig einen Klingelton abzuspielen“, kannst du für Ruftöne andere Lautsprecher wählen, als für das Meeting selbst. Praktisch, wenn du beispielsweise das Meeting auf externen Lautsprechern laufen lässt, während die Klingeltöne auf deinen Laptopboxen eintreffen.

Mikrofon

Wie bei den Lautsprechern, kannst du auch hier per Drop-Down-Menü ein anderen Mikrofon, auswählen. Zusätzlich hilft dir die Option „Mikrofonlautstärke automatisch anpassen“ dabei, jederzeit verstanden zu werden, auch wenn es du einmal leiser oder lauter wirst.

Um optimal verstanden zu werden, hilft es außerdem, den Eingabepegel im Blick zu behalten. Dieser sollte sich beim Sprechen komplett füllen, jedoch nicht dauerhaft auf Anschlag sein.

Hintergrundgeräusche unterdrücken

Solange du nicht komplett isoliert in einem kleinen Zimmer im Keller sitzt, wirst du Hintergrundgeräusche nicht vermeiden können. Zoom bietet hier mit der „automatisch“-Einstellung bereits eine gute Filterung.

Sollte man dich dennoch nicht verstehen, kannst du hier die vier Optionen ausprobieren, um die beste Lösung für deine Geräuschkulisse zu finden.

Weitere Einstellungen

Im unteren Bereich der Zoom-Audio-Einstellungen findest du noch einige weitere Optionen, die dein Zoom-Erlebnis verbessern können:

  1. „Bei Betreten eines Meetings an Computeraudio automatisch teilnehmen“: Setzt du hier ein Häkchen, werden deine Lautsprecher beim Betreten eines Meetings automatisch aktiviert.
  2. „Mikrofon stummschalten bei Teilnahme an einem Meeting“: Diese Option kann dir eventuelle Peinlichkeiten ersparen. Aktivierst du sie, gehst du immer mit einer Stummschaltung in ein Meeting. Du kannst dein Mikrofon selbstverständlich jederzeit im Meeting aktivieren.
  3. „Drücken und halten Sie die LEERTASTE zur kurzzeitigen Deaktivierung Ihrer Stummschaltung“: Dies ist die vielleicht nützlichste Funktion hier. Bist du während eines Meetings stummgeschaltet, kannst du die Leertaste gedrückt halten, sprechen und anschließend die Taste wieder loslassen. Du wirst direkt wieder gemutet und sparst dir das umständliche Umherschalten in der Leiste.

Tipp: Hast du bei Zoom keinen Ton, haben wir einige Lösungsansätze für dich. Auch hier führt die Lösung meist über die Audio-Einstellungen von Zoom.

Quelle: Zoom, eigene Recherche

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