Bei Starlink handelt es sich um ein globales Satellitensystem. Es wird von SpaceX eingesetzt und umfasst mittlerweile mehr als 1.600 Flugkörper. Sie sollen Menschen aus aller Welt Zugang zum Internet verschaffen. Auch das Luft- und Raumfahrtunternehmen Boeing will nun sein eigenes Satelliteninternet auf den Weg bringen.

Satelliteninternet: Boeing mischt bald mit

Die US-amerikanische Federal Communications Commission (FCC) hat es gestattet: Die Boeing Company darf gut 147 in den Orbit der Erde befördern. Schon seit März 2017 bemühte sich das Unternehmen darum, seinen Antrag genehmigt zu bekommen. Binnen sechs Jahren muss Boeing die Hälfte der Körper in Betrieb nehmen. In spätestens neun Jahren muss das gesamte Satelliteninternet stehen.

„Sobald der Aufbau des 147-Satelliten-Systems abgeschlossen ist, würde die V-Band-Konstellation den Verbrauchern weltweit einen Hochgeschwindigkeits-Datenzugang bieten.8 Die V-Band-Konstellation würde mit Nutzer- und Gateway-Verbindungen in den Bändern 37,5-42,0 GHz (Weltraum-Erde) sowie 47,2-50,2 und 50,4-51,4 GHz (Erde-Weltraum) arbeiten.“

Federal Communications Commission

Starlink: Keine direkte Konkurrenz

Mit rund 1.056 Kilometern liegen die geplanten Umlaufbahnen weit höher als die bereits bestehenden von Starlink (550 km). Wie heise online berichtet, bedeute das für Nutzer des Netzwerks vermutlich längere Signallaufzeiten. Der Kommunikationsinfrastrukturanbieter OneWeb lässt seine Satelliten nochmal höher fliegen. Sie sollen die Erde in einer Entfernung von 1.200 Kilometern umkreisen.

In puncto Kundschaft sollten sich die drei Unternehmen allerdings nicht in den Weg kommen. Konkret stellen sie sich diesbezüglich wie folgt auf:

  • Starlink: Verbraucher:innen
  • OneWeb: Großhändler
  • Boeing: Militärs, Geheimdienste etc.

Das Satelliteninternet Starlink beweist sich bereits im Deutschland-Test.

Quellen: Federal Communications Commission; heise online

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