Anfang November erklärte Elon Musk, er sei gewillt, sechs Milliarden US-Dollar seines Vermögens zu spenden, um zahlreiche Menschen vor dem Hungertod zu bewahren. Doch er stellte eine Bedingung: Das Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) sollte einen konkreten Plan vorlegen, inwiefern das Geld helfen könnte. Die UN antwortet jetzt auf diese Forderung und zeigt, wie nur zwei Prozent von Elon Musks Vermögen helfen könnten.

Elon Musk ist jetzt gefragt

Öffentlich auf Twitter sprachen Elon Musk und David Beasley (Exekutivdirektor des WFP) darüber, wie 6 Milliarden US-Dollar von Elon Musks Vermögen den Welthunger bekämpfen könnten. Die Unterhaltung endete mit der Aufforderung, dass die UN öffentlich aufzeigen soll, wie das Geld tatsächlich dazu beitragen soll, Menschenleben zu retten. Dieser Aufforderung kamen die Vereinten Nationen jetzt nach.

David Beasley twittert jetzt: „Diese Hungerkrise ist dringend, beispiellos UND vermeidbar. Elon Musk, du hast um einen klaren Plan und offene Bücher gebeten. Hier sind sie! Wir sind bereit, mit dir – und allen anderen – zu sprechen, die es ernst meinen, Leben zu retten.“

Das ist der Plan der UN

„6,6 Milliarden US-Dollar würden dazu beitragen, den Hungertod von 42 Millionen Menschen in 43 Ländern abzuwenden“, heißt es im Bericht des Welternährungsprogramms. Im Anschluss liefern die Verantwortlichen eine detaillierte Aufschlüsselung, wie diese Summe verwendet würde:

  • 3,5 Milliarden US-Dollar für Lebensmittel und deren Lieferung (dazu zählen etwa auch die Kosten für den Versand und Transport sowie die Lagerung und Lieferung)
  • 2 Milliarden US-Dollar für Bargeld- und Lebensmittelgutscheine (einschließlich Transaktionsgebühren)
  • 700 Millionen US-Dollar für länderspezifische Kosten für die Entwicklung, Skalierung, Durchführung effizienter und effektiver Programme für Millionen Tonnen mehr Lebensmittel
  • 400 Millionen US-Dollar „für globales und regionales Betriebsmanagement, Verwaltung und Rechenschaftspflicht, einschließlich der Koordinierung globaler Versorgungsleitungen und Flugrouten; globale Logistikkoordination wie Frachtverträge; globale Überwachung und Analyse des Hungers weltweit; und Risikomanagement und unabhängige Wirtschaftsprüfer:innen, die sich der Aufsicht widmen.“

Nun liegt es an Elon Musk auf diesen Plan zu reagieren. Derzeit ist er tatsächlich der reichste Mensch der Welt. Und erst vor wenigen Tagen ließ der Tesla-CEO über Twitter darüber abstimmen, ob er Tesla-Aktien verkaufen soll.

Quellen: Twitter/David Beasley, WFP

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