B2B 

Datenschutz missachtet: Facebook wird in Spanien zur Kasse gebeten

Eingesammelt wurden von Facebook Daten zu Religion, Sex und Ideologie seiner spanischen User.
Eingesammelt wurden von Facebook Daten zu Religion, Sex und Ideologie seiner spanischen User.
Foto: imago
Das soziale Netzwerk hat ohne Zustimmung Daten seiner Nutzer gesammelt und muss dafür jetzt die millionenschweren Konsequenzen tragen.

Wegen Verletzung der Datenschutzbestimmungen muss Facebook in Spanien eine Geldstrafe von 1,2 Millionen Euro zahlen. Der US-Konzern habe ohne ausdrückliche Einwilligung der Nutzer Daten gesammelt und zu Werbezwecken benutzt, teilte die spanische Datenschutz-Behörde AEPD am Montag mit. Die Strafe werde in der genannten Gesamthöhe wegen zweier schwerer und einer sehr schweren Verletzung des spanischen Datenschutzgesetzes verhängt, hieß es. Facebook habe unter anderem auch Daten kommerziell benutzt, die in Spanien vom Gesetz besonders streng geschützt seien.

Daten über Religion, Sex und Ideologie gesammelt

Das Unternehmen mit Sitz in Menlo Park (Kalifornien) hat den Angaben zufolge Informationen der User unter anderem zu Religionszugehörigkeit, Ideologien und Sex-Themen erfasst und benutzt. Die Nutzer seien dabei "nicht deutlich genug informiert" worden. Die Datenerhebung anhand von Internetinformationen (Cookies) sei auch bei Facebook-Besuchern durchgeführt worden, die nicht Mitglied des sozialen Netzwerkes gewesen seien, sowie bei Facebook-Mitgliedern, die Seiten von Dritten besucht hätten, ohne sich angemeldet zu haben. Die Daten würden vom Unternehmen zudem nicht gelöscht, so die AEPD.

B2B 

Mercedes plant Komplettumstellung auf Elektro bis 2022

Mercedes-Benz baut auf günstigere Batterien.
Mercedes-Benz baut auf günstigere Batterien.
Foto: imago

Die gesamte Flotte von Daimler soll innerhalb der nächsten fünf Jahr rein elektrisch oder als Hybrid unterwegs sein.

Mehr lesen