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Apple-Analyst: Mit etwas Glück löst iPhone-Konzern "Superzyklus" aus

Pläne, News und Produkte aus dem Hause Apple

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Analysten sind sich sicher: Mit nur ein wenig Glück könnte Apples CEO Tim Cook einen "Superzyklus" auslösen – mit seiner 50-Dollar-Strategie.

Steht das iPhone vor dem Aus? Wohl kaum. Jedenfalls nicht, wenn es die Strategie von Apple-CEO Tim Cook aufgehen sollte. Analysten nehmen Apples Quartalszahlen – wohlgemerkt die besten aller Zeiten für den iPhone-Konzern – auseinander. Anscheinend steht das Unternehmen vor einem "Superzyklus". Was das heißen soll, erklären wir dir.

Apple-CEO Tim Cook macht's richtig: Analysten feiern ihn

Apple kann wieder aufatmen: Nachdem die Umsätze gesunken waren, legt der Konzern nun die besten Quartalszahlen seiner Geschichte hin. Das liegt vor allem an der klugen Strategie und Führung durch Apple-CEO Tim Cook, meinen auch einige Analysten. Sie wollen wissen, was noch von Apple zu erwarten ist. Spoiler: Großes.

Vor allem das Weihnachtsgeschäft 2019 brachte die langersehnten guten Zahlen, mit denen Apple nun Rekorde feiert. Bei der Präsentation von Apples Quartalszahlen geriet Apple-CEO Tim Cook deshalb auch ins Schwärmen und sprach von einem "Blockbuster-Quartal". Alle bedeutenden Bereiche haben ein Wachstum erlebt, vom Smartwatch-Marktführer Apple Watch über Online-Dienste wie den neuen Streamingdienst Apple TV+ bis zum bekanntesten Produkt des Konzerns, dem iPhone.

Demnach stieg Apples Umsatz zwischen Oktober und Dezember 2019 im Jahresvergleich um ganze neun Prozent auf 91,8 Milliarden US-Dollar. Davon Gewinn: 22,2 Milliarden Dollar, was 20 Milliarden mehr als im Vorjahr sind. Das hätte man Apple gar nicht zugetraut, schließlich sah es Ende des dritten Quartals 2019 noch anders aus: Der Apple-Umsatz offenbarte den Relevanzverlust des iPhones. Und auch Anfang Dezember, also vor dem Weihnachtsgeschäft, prognostizierte man Apple wegen des enttäuschenden iPhones noch eine düstere Zukunft.

Doch die Umsätze von Apples iPhones wuchsen mit 7,6 Prozent deutlich nach oben. 56 Milliarden Dollar hat der Konzern allein mit dem Smartphones erzielt. Vermutlich auch deswegen, weil die iPhone 11-Reihe von 2019 günstiger war als die der Vorgängermodelle. Vermutlich waren das iPhone XS und das XS Max vielen Menschen zu teuer (das günstige iPhone XR verkauft sich aber nach wie vor gut). Deshalb bot Apple-CEO Cook das iPhone 11 für 50 Dollar weniger an.

iPhone noch lange nicht am Ende

Die Welt nennt es deshalb "Tim Cooks 50-Dollar-Strategie", die das iPhone-Geschäft gerettet haben könnte. Zumindest kurzfristig dürfte das heißen, dass das iPhone ganz und gar nicht am Ende ist. Dazu könnte auch das "Billig-iPhone" iPhone SE 2 beitragen, dessen baldiges Release von Fans schon sehnsüchtig erwartet wird.

Und dann darf man noch hoffen auf die neuen iPhones 2020, die wie immer sehr wahrscheinlich bei der Apple-Keynote im Herbst vorgestellt werden. Es könnte mit der iPhone 12-Reihe zum ersten Mal ein iPhone mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G kommen, was Nutzer dazu bringen könnte, sich ein neues Gerät zu holen statt dem Trend zu folgen, ihr altes länger zu behalten. "Mit etwas Glück löst Apple einen Superzyklus aus, sodass auch die Verkaufszahlen wieder wachsen", meint auch Annette Zimmermann, Analysten des US-Beratungsunternehmens Gartner.

Apples Quartalszahlen prognostizieren endlich mal wieder eine rosige Zukunft für den Konzern. Da kam bei der Präsentation sogar Apple-CEO Tim Cook ins Schwärmen. Die 50-Dollar-Strategie des iPhone 11 ist anscheinend aufgegangen.