B2B 

Amazon Deutschland: Deshalb beobachtet die US-Regierung Shops so scharf

Amazon Deutschland (nicht im Bild) hat die Shops scharf im Visier.
Amazon Deutschland (nicht im Bild) hat die Shops scharf im Visier.
Foto: imago images / Xinhua
Auf einer Liste der US-Regierung mit auffälligen Online-Shops soll nun auch Amazon Deutschland stehen. Doch auch weitere Amazon-Shops sind auf dieser Liste gelandet.

Die US-Regierung will gegen unseriöse Online-Shops vorgehen. Grundsätzlich keine schlechte Idee. Doch nun überrascht die neueste Ankündigung doch ziemlich: Auf der Liste dieser Shops, soll sich auch Amazon Deutschland befinden. Doch die deutsche Plattform ist nicht alleine auf die Liste für Produktfälschung geraten. Es befinden sich noch weitere Amazon-Shops im Visier der US-Regierung.

Amazon Deutschland unseriös? So erklärt sich die US-Regierung

Kaum zu glauben, doch die Regierung um Donald Trump hält einige Amazon-Shops nicht für sicher. Die US-Handelsregulierungsbehörde Notorious Market gab nun laut Reuters bekannt, dass unter den hinzugefügten Online-Shops nun auch Amazon Deutschland sein soll. Das Unternehmen sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert, gefälschte Waren in Umlauf gebracht zu haben .

Die Amazon-Shops von Deutschland, Kanada, Frankreich, Indien und Großbritannien sollen diese Vorwürfe betreffen. Auch in Zukunft will sich die Behörde weiterhin mit E-Commerce-Plattformen auseinandersetzen, die vor allem ihren Hauptsitz in den USA haben.

Amazon: Vorteile und Pläne des Weltkonzerns
Amazon: Vorteile und Pläne des Weltkonzerns

Vorwürfe sind laut Amazon unbegründet

Amazon hingegen stritt die Vorwürfe ab und wies auf einen politischen Schachzug der US-Regierung hin. Dabei soll es sich um eine persönliche Angelegenheit des US-Präsidenten handeln. Donald Trump unterstellte der Zeitung Washington Post, die im Besitz von Amazon-Gründer Jeff Bezos ist, eine nicht neutrale Berichterstattung über seine Regierung.

Unternehmen wie American Apparel und Footwear Association sollen mehrfach aufgefordert haben, die ausländischen Amazon-Shops genauer ins Visier zu nehmen und auf die "Schwarze Liste" aufzunehmen. Es gingen Beschwerden bei der Behörde ein, dass die Verkaufsinformationen bei Amazon Deutschland und Co. teilweise irreführend seien. Zudem sei es jedem möglich bei Amazon zu verkaufen. Dabei wurde unterstellt, dass der Konzern seine Verkäufer nicht ausreichend überprüfe.

Amazon hingegen gab bekannt, dass sich mehrere Tausend Mitarbeiter damit beschäftigen, Kunden vor Betrug zu schützen. Es seien außerdem mehr Mittel und Ressourcen für die Strafverfolgung erforderlich. Amazon Deutschland plant jedenfalls Unerwartetes und überrascht damit seine Kunden. Möchtest du lieber Amazon-Alternativen verwenden, dann schau dir diese vier Shops an.

Neueste Videos auf futurezone.de

Neueste Videos auf futurezone.de

Beschreibung anzeigen