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Teslas Model 3 scheint geschlagen: Volvo-Tochter macht ernst

Die Volvo-Tochter Polestar sagt Tesla den Kampf an.
Die Volvo-Tochter Polestar sagt Tesla den Kampf an.
Foto: Polestar
Im Wettstreit um den Thron der Elektromobilität gibt es beinahe täglich neue Anwärter. Nun soll Volvo Tesla den Garaus machen.

Unter der Leitung des vielfachen Entrepreneurs Elon Musk hat sich Tesla in den vergangenen Jahren den Weg an die Spitze erkämpft. In Fragen der Innovation scheint der Autobauer aus dem kalifornischen Palo Alto unschlagbar. Vor allem in den Bereichen Elektromobilität und autonomes Fahren glänzt der Konzern immer wieder aufs neue. Nun aber gibt es einen neuen Anwärter auf den Thron: Volvo.

So groß wird die Tesla-Fabrik in Brandenburg
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Tesla vs. Volvo: Überzeugt der Polestar 2?

Im August 2020 will die kanadische Volvo-Tochter Polestar ihren ganz eigenen Tesla-Konkurrenten auf den Markt bringen. Der Polestar 2 stellt sich als Alternative zum Model 3 auf und wird dieser Aufgabe mehr als gerecht. Da sich das Basismodell des Tesla Model 3 jedoch bereits kaum mit dem neuen SUV messen kann, müssen die Performance- und Long Range-Ausführungen für einen Vergleich herhalten.

Teslas Model 3 Performance wartet mit einem Dualmotor-Allradantrieb auf, wiegt gut 1,8 Tonnen und bietet Platz für fünf Personen. Zudem beschleunigt der Performance in 3,4 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde (km/h) und hat eine angegebene Reichweite von 530 Kilometern. Der Long Range bringt es erst in 4,6 Sekunden auf die 100 km/h, schafft dafür allerdings Strecken von bis zu 560 Kilometern.

Zwar bringt der Polestar 2 gerade mal 470 Kilometer aufs Band und hinkt auch in der Beschleunigung knapp 0,1 hinter dem Tesla Model 3 Long Range her, allerdings kostet er dich auch weniger. Während du für den Performance gut 60.000 Euro und für den Long Rage 55.000 Euro zahlen musst, kostet dich die Volvo-Alternative lediglich 53.500 Euro.

Die Vorteile des Polestar 2

Wenngleich der anstrebende Konkurrent in einigen Punkten hinterherhinkt, kann er doch in anderen umso mehr überzeugen. Ein wesentlicher Vorteil des Elektroautos spiegelt sich etwa in der Ausstattung wider. So finden sich in den Vorder- sowie Rücksitzen Sitzheizungen wieder und sogar das Lenkrad wird geheizt. Das Android-basierte Infotainment-System kannst du über ein vertikales Display mit Touchscreen steuern.

Diverse Systeme wie adaptive Geschwindigkeitsregelung, Spurhalteassistent, Totwinkelassistent, Querverkehrswarnung mit automatischer Bremsfunktion und weitere sollen deine Fahrten zudem noch sicherer machen. Das der Polestar 2 einiges auf dem Kasten hat, scheint also sicher. Ob er sich jedoch wirklich mit Teslas Model 3 messen kann, bleibt abzuwarten. Immerhin gibt sogar Audi-Chef Markus Duesmann zu, dass Tesla der Branche um Jahre voraus ist.

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