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Tesla: Dreistes Software-Update könnte Elon Musk Milliarden kosten

Tesla-Leasing: Das Model 3 gibt’s besonders günstig

Tesla-Leasing: Das Model 3 gibt’s besonders günstig

Leasing-Verträge gewinnen im Autohandel zunehmend an Beliebtheit. Vor allem für Elektroautos wie Teslas Model 3 gibt es dabei besonders attraktive Angebote.

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Artikel von: Dana Neumann
Mit einer eigentlich harmlosen Software-Aktualisierung verärgerte Tesla zahlreiche Besitzer der Fahrzeuge. Eine heimliche Änderung sorgte plötzlich für Probleme.

Kurz nachdem Tesla 2019 ein Software-Update ausgerollt hatte, häuften sich ungewöhnliche Beobachtungen von Eigentümern der Modelle Tesla Model X und Tesla Model S mit 85 kWh-Akku. Die Aktualisierung hatte so unerfreuliche Folgen, dass dem Unternehmen von Elon Musk in Norwegen nun enorme Schadensersatzzahlungen drohen: 136.000 norwegische Kronen pro Besitzer, also umgerechnet 13.300 Euro. In norwegischer Währung könnte das im schlimmsten Fall eine Summe in Milliardenhöhe bedeuten, denn betroffen von den Fehlern waren Zenhtausende.

Häufige Fragen zu Tesla
  • Was kostet der billigste Tesla? Aktuell kostet der billigste Tesla in Deutschland 39.990 Euro. Dabei handelt es sich um das Model 3 mit Standard Plus-Hinterantrieb. Für 2023 plant Tesla ein Modell für umgerechnet nur 21.000 Euro.
  • Wie viel kostet ein Tesla gebraucht? Der günstigste gebrauchte Tesla Model S liegt laut Herstellerseite gegenwärtig bei einem Verkaufspreis von 35.900 Euro.
  • Was ist der beste Tesla? Im Jahr 2020 erreichte der Tesla Model S mit 610 Kilometer Reichweite laut Efahrer den ersten Platz unter den darauf getesteten Elektrofahrzeugen.

Teslas Software-Update geht nach hinten los: Tesla hat Reichweite gedrosselt

Verhängt wurde das Gerichtsurteil in Norwegen, wo Besitzer der genannten und nach 2015 nicht mehr produzierten Fahrzeugmodelle einen Rückgang der Tesla-Reichweite von 20 bis 50 Kilometern bemerkt hatten. Grund dafür war das zuvor eingespielte Tesla-Software-Update der Versionen 2019.16.1 und 2019.16.2. Ein weiteres Problem war die plötzlich längere Ladezeit am Supercharger des Unternehmens.

Tesla zufolge diente die Aktualisierung laut damaligem Bericht von Electrek "dem Schutz der Batterie und Verbesserung der Akku-Lebensdauer". Warum diese einen zusätzlichen Schutz benötigte, wurde dagegen offen gelassen. Der norwegischen Zeitung Nettavisen zufolge hat der Hersteller noch die Möglichkeit, Berufung gegen das Urteil zum Tesla-Software-Update einzulegen.

Sollte eine Gruppenentscheidung getroffen werden, stünden Zehntausenden Besitzern aufgrund der gedrosselten Tesla-Reichweite Schadensersatz in Höhe von 13.300 Euro zu. Aktuell gibt es diesen nur für die 30 Kläger, berichtet Electrek aktuell.

Aktuelle Tesla-News

Abgesehen von den gerichtlichen Problemen durch das Tesla-Software-Update hat das Unternehmen auch in Deutschland gerade nicht viel zu lachen. Untersuchungen in Elon Musks Gigafactory bei Berlin erschweren das Vorhaben. Zudem zeigte jüngst ein Test, dass Mercedes den Modellen von Tesla etwas voraus hat. Intern belegt dagegen ein für den Autopiloten verantwortlicher Tesla-Ingenieur, dass Elon Musks Ziele zeitweise an der Realität vorbeigehen.

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