Ein weiterer Tech-Gigant ist als offizieller Sponsor in die Formel 1 eingetreten. Google wird dabei aber ab sofort nicht nur Werbeplatzierungen auf Boliden, Rennanzügen und Co. bereitstellen. Auch bei der Strategie und technischen Ausstattung gibt das Unternehmen seinem Partner, dem McLaren Racing Team, künftig Hilfestellung.

Formel 1: So verändert der Google-Deal die McLaren-Boliden

Zunächst und für alle gut sichtbar werden Chrome- und Android-Logo die Boliden von McLaren für gleich mehrere Jahre offiziell zieren. Dabei startet die Partnerschaft mit Google im Hintergrund allerdings auch durch eine durch Google bestimmte technische Umsattelung. So nutzt McLaren Racing künftig 5G-fähige Android-Geräte und den Chrome-Browser während der praktischen Testläufe, Qualifikationen und Rennen, wie 9to5google berichtet.

Das soll „die Fahrer und das Team durch das Ziel der On-Track-Leistungssteigerung unterstützen“, zitiert das Portal ein offizielles Statement. Zur prominenten Platzierung beider Google-Produkte auf den Formel-1-Rennwagen heißt es:

„Ab der Formel-1-Saison 2022 werden Android- und Chrome-Brandings auf der Motor- und den Radabdeckungen der MCL36-Formel-1-Rennwagen angebracht, sowie auf den Helmen und Rennanzügen der McLaren-Formel-1-Fahrer Lando Norris und Daniel Ricciardo.“

9to5google.com

Von Seiten Googles heißt es zum Deal mit McLaren, man verfolge die gleichen Werte:

„McLaren Racing repräsentiert das Beste, das möglich ist auf einer Rennstrecke in den Bereichen Leistung, Inklusion und Nachhaltigkeit, und das sind Werte, die wir bei Google teilen. Wir bringen mehr Innovation zu Plattformen wie Android und Chrome, und verbinden diese nahtlos mit anderen Google-Diensten, um McLarens Renntag-Leistung zu optimieren.“

Nicholas Drake, Vizepräsident Marketing, Google

Das ist neu mit Googles Einstieg in die Formel 1

Wie Googlewatchblog berichtet, dürfte Google eine Menge Geld bezahlt haben, um die McLaren-Partnerschaft umzusetzen. Das Android-Logo ist demnach im Vergleich zu anderen Sponsoren-Logos sehr großflächig platziert. Und auch, dass Formel-1-Autos in dieser Saison erstmals Radkappen haben, nutzt der Konzern für seine Werbung zumindest direkt aus. „Chrome-Räder“ der Boliden sind das Resultat dieser neuen Art der Werbeplatzierung.

Google ist übrigens nicht der einzige Techkonzern, den es in die Formel 1 verschlagen hat. Auch Amazon und Microsoft sind bereits als Geldgeber involviert.

Quellen: 9to5google.com, Googlewatchblog.de

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