Der Hersteller von Elektroautos Tesla wird aktuell streng unter die Lupe genommen. Auslöser ist ein tödlicher Unfall mit einem Wagen des Herstellers. Die zivile US-Bundesbehörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit untersucht, inwiefern der Autopilot des Elektroautos für den Unfall verantwortlich sein könnte.

Unfall mit Tesla-Auto: 3 Tote, mehrere Verletzte

Der Unfall mit dem Tesla-Wagen trug sich auf dem Pacific Coast Highway in Newport Beach, Kalifornien zu. Ein 2022 Tesla S Modell traf zuerst auf einen Bordstein und krachte dann in Bauequipment auf der anderen Straßenseite. Es handelte sich um einen Totalschaden und alle drei Insassen des Fahrzeugs wurden tot von der Polizei aufgefunden, wie The Orange County Register berichtete. Auch die Bauarbeiter wurden verletzt, kamen jedoch ohne lebensbedrohliche Schäden davon.

Nun wird untersucht, wie es zu dem Unfall gekommen sein könnte. Unter Verdacht steht dabei der Autopilot des Elektrofahrzeugs. Der Fahrassistent von Tesla (ADAS, Advanced Driver Assistance System), der das Lenken, Beschleunigen und Bremsen übernehmen soll, könnte während des Unfallhergangs aktiviert gewesen sein. Diesen Fall schaut sich nun die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) in den USA an, wie Tech Crunch erklärt.

Nicht der erste Unfall mit Tesla-Auto

Tatsächlich handelt es sich hierbei nicht um den ersten Unfall mit einem fortschrittlichen Fahrassistenten, der eine Untersuchung nach sich zieht. Einundvierzig weitere Fälle sind bereits im Register für spezielle Crash-Untersuchungen der NHTSA aufgeführt, wie Bloomberg erklärt. In sieben dieser insgesamt zweiundvierzig Unfälle waren Tesla-Autos involviert. Der Umgang seitens Tesla mit den Unfällen ist offenbar auch einer der Gründe, warum der Autohersteller nun aus einem wichtigen Index geflogen ist.

Quellen: Bloomberg, Tech Crunch, The Orange County Register

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