Amazon bietet eine Vielzahl verschiedener Produkte und Dienstleistungen an. Du kannst sogar dein eigenes Smarthome mit der Eigenmarkte einrichten. Mit Amazon Alexa hast du beispielsweise eine eigene Sprachassistenz, die dir im Alltag zur Hilfe eilt. Sie folgt deinen Musikwünschen, nimmt das Diktat deiner Einkaufsliste auf und kann sogar bei Fragen weiterhelfen. Doch willst du von Alexa nun wissen, bei wie viel Grad du beispielsweise Bettwäsche waschen musst, dürfest du bald eine böse Überraschung erleben.

Amazon: Alexa wird zur Dauerwerbesendung?

Das Amazon-Projekt „Kunden fragen Alexa“ gibt Unternehmen die Möglichkeit ihre Antworten auf häufige Alexa-Fragen zu hinterlegen. Und das passiert natürlich nicht ohne für das eigene, zufällig passende Produkt zu werben. Das bedeutet, fragst du deine Alexa-Sprachassistenz danach, wie man Tierhaare von Kleidung entfernen kann, wirst du dir eventuell vorab eine Werbeanzeige für eine Fusselrolle anhören müssen.

Dadurch erhofft man sich höhere Verkaufe beim Versandhändler. Ein Blick in die USA verrät, dass es sich bei 7 von 10 Smartspeakern in amerikanischen Haushalten um Amazons Alexa handelt. Allerdings sind die Kund*innen nicht allzu einkaufsfreudig. Du hast zwar mit der Sprachassistenz die Möglichkeit mit einem einfachen Befehl Produkte dem Warenkorb hinzuzufügen oder direkt zu kaufen. Jedoch nutzen dieses Feature nur rund 10 Prozent der User in Übersee (zusammengefasst via safeatlast).

Werbung durch Alexa kommt bald

Noch antwortet dir Alexa mit generischen Antworten, die sie durch eine kurze Suchanfrage für dich herausfindet, erklärt TechCrunch. Die passenden Antworten der Hersteller und Marken sammelt der Konzern jedoch bereits ab Oktober 2022. Nach einer anschließenden Prüfung kommen die gesammelten Informationen bereits Mitte 2023 auf Amazon Echo Devices.

Das gilt zumindest für die USA. Es kann sein, dass bei Produkten, die es auch auf dem deutschen Markt gibt, die Einträge schnell übersetzt und dann auch auf deinem Gerät abgespielt werden. Schon Ende diesen Jahres sollen Kund*innen die ersten Frage-Antwort-Paare bereits in der Amazon-Suche zu Gesicht bekommen.

Quellen: safeatlast, Amazon

Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Hier kannst du den Betroffenen helfen.

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