Vor etwa einer Woche rannten Fans des angeknabberten Apfels die Apple-Stores nieder – in der Hoffnung, das neue iPhone 13 endlich in den Händen halten zu können. Kaum einem anderen Event fiebern Apple-Getreue so sehr entgegen wie dem Release eines neuen Modells der erfolgreichen Smartphone-Reihe. Doch offenbarte die Präsentation des iPhone 13: Viele Neuerungen zum iPhone 12 gibt es nicht. Zumindest nicht auf den ersten Blick. Wir haben uns das iPhone 12 im Vergleich zum iPhone 13 einmal angesehen und beantworten die große Frage: Lohnt sich ein Upgrade überhaupt?

iPhone 12 vs. iPhone 13: Ein großer Showdown der Top-Modelle?

Was war der 24. September wieder für ein Tag für Apple. Kaum einem anderen Smartphone-Hersteller gelingt jedes jahr ein Hype wie dem US-amerikanischen Software-Entwickler. Dieses Jahr schrieb sich Apple die 13 auf die Stirn: Der Nachfolger des erfolgreichen iPhone 12 zug ein in die Läden und löste Begeisterungsstürme aus. Aber nicht bei jedem.

Denn bereits bei der Präsentation erkannten viele: Viel Neues verbirgt sich nicht hinter der Fassade des neuen Smartphones. 

Apple setzt auf ähnliches Design wie iPhone 12

Nicht nur das Design ähnelt dem Vorgängermodell extrem: Mit dem iPhone 12 setzte Apple auf ein schnittiges, kantiges Design – gemäß dem Motto „back to the roots“. Denn das iPhone 4 war das letzte eckigere Handy der Ära. Die Fans freute es. Kein Wunder also, dass Apple auch mit dem iPhone 13 ein kantigeres Aussehen bevorzugte. 

Der Aluminiumrahmen ist geblieben. Nur die Pro-Modelle umhüllt ein Edelstahl-Mantel. Außerdem: Apple bietet das iPhone 13 in fünf Farben an. Das 12er-Modell gab es in sechs Farben. Statt Violett und Grün setzt Apple mit der neuen Generation auf die Trendfarbe Rosé. Eine subtile Änderung: Die Kameras sind nun diagonal angeordnet, vorher war es noch vertikal. Außerdem sei die Notch um 20 Prozent schlanker. Ob das aber in der Praxis einen großen Unterschied macht, sei dahingestellt.

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Der große Unterschied? Kamera-Vergleich von iPhone 12 und iPhone 13

Auf dem Papier klingt die Kamera des iPhone 13 deutlich besser als die des iPhone 12: Laut Apple strömt nämlich mehr Licht in die Weitwinkel- und Ultraweitwinkelobjektive ein. Bis zu 47 Prozent mehr Licht sorgt für weniger Rauschen in Bildern. Die Bildstabilisierung bewirke, dass Bilder auch beim Fotografieren aus der Hand kaum noch verwackeln.

Bei Videoaufnahmen präsentierte Apple mit dem iPhone 13 ein neues Feature. Der sogenannte Kinomodus soll Filmern einen Tiefenschärfe-Effekt bescheren. Die Tiefenschärfe kann automatisch oder manuell manövriert werden. Das Hollywood-Flair soll damit für cinematische und erstklassige Videoaufnahmen für Hobbyfilmer dienen. Hinzu kommen HDR und Dolby Vision für hochqualitative Aufnahmen. Ein Upgrade ist das auf alle Fälle.

Performance und Akku auf Überholspur

Apple hat angekündigt, dass dank des neuen A15-Bionic-Chip das neueste Modell eine deutlich bessere Performance hinlegen würde als der einjährige kleine Bruder. Besser noch: Auf den Akku soll das keine Auswirkungen haben. Apple wirbt mit 2,5 Stunden längerer Akkulaufzeit des iPhone 13 gegenüber dem iPhone 12. Ob das stimmt? Das Verbraucherportal IMTEST prüft das iPhone gerade auf Herz und Nieren. Ein Test soll Licht ins Dunkel bringen.

Fazit: iPhone 12 vs. iPhone 13 – wie sinnvoll ist ein Upgrade?

Ein Upgrade vom iPhone 12 auf das iPhone 13 ist nur mäßig sinnvoll. Klar: Wer unbedingt den Kinomodus der Kamera ausprobieren möchte oder von angeblichen 2,5 Stunden mehr Akkuleistung profitieren möchte, kann sich einen Kauf sicherlich überlegen. Viele Neuerungen bringt das iPhone 13 aber im Gegensatz zum Vorgängermodell wirklich nicht. Vielmehr ist das 13er-Modell eine kleine Optimierung des 12ers, das sich gerne auch in die Reihe des iPhone 12 hätte eingliedern können.

Die Differenzen zu dem iPhone 11 und älteren Vorgängern sind aber groß. Wer von hier mit dem iPhone 13 durchstarten will, macht einen Quantensprung. Bessere Kameras, neue Features, ein tolles Display machen viel aus. Das hat auch der iPhone-13-Pro-Test gezeigt. Wer ein iPhone 12 besitzt, sollte aber noch ein Jahr warten. Das iPhone 14 kommt dann eventuell mit triftigeren Upgrades daher

Quelle: Apple; IMTEST; eigene Recherche

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