Drei große Marken kämpfen aktuell um den Titel des besten Smart-Speakers auf dem Markt. Die Rede ist von Google, Amazon und Apple. Die intelligenten Lautsprecher Nest Mini (2. Gen), Echo Dot (4. Gen.) und HomePod mini haben optisch zwar einiges gemeinsam, doch wer glaubt, hinter ihnen stecken vergleichbare Techniken und Features, der irrt. Wir stellen die Smart-Speaker im Vergleich auf die Probe, decken ihre Stärken und Schwächen auf.

Smart-Speaker im Vergleich: Worauf kommt es an?

Ein Smart-Speaker ist ein intelligenter Lautsprecher, der mittels Internetverbindung musikalische und sprachliche Informationen überträgt. Der Glanzpunkt: Die Lautsprecher können per Sprachbefehl gesteuert werden. Zum Ausüben einer Aktion wird dann ein Schlüsselwort wie „Hey Siri“ nötig, um das smarte Gadget zu starten.

In dem Smart-Speaker steckt eine künstliche Intelligenz, die mithilfe von Machine Learning immer konsequenter auf Befehle und Fragen der Nutzer:innen antworten kann. So können sie Musikwünsche abspielen, das Wetter anhand eines Wetterberichts vorhersagen oder die aktuellen News aus der Weltgeschichte präsentieren.

Welche Stimme überzeugt?

Im großen Vergleich der drei verkaufsstärksten und bekanntesten Smart-Speaker stehen hochkarätige Namen wie Apple, Google und Amazon im Kampfring. Alle drei Lautsprecher bieten mit ihren eigenen Sprachassistenten Siri, Google Assistant und Alexa ihre eigene Stimme für jedes Zuhause. IMTEST hat die drei Assistenten getestet und kommt zu dem Schluss: Alexa ist mit Abstand die klarste Stimme des Trios.

Auch Apples Siri kann überzeugen. Lediglich der Google Assistant bleibt qualitativ den anderen Stimmen etwas fern. Der Smart-Speaker Google Nest Mini klingt im Test verzerrt. Minuspunkte hagelt es unterdessen für Apple aufgrund der fehlenden Funktion, Siri auf einfache Art und Weise abzustellen. Wer auf die Stimme keine Lust hat, muss sich durch einen komplizierten Step-by-Step-Guide forsten, bis Siris Stimme erlischt.

Wer liefert die schlauesten Ergebnisse?

Das Besondere an Siri, Alexa und dem Google Assistant: Alle helfen im Alltag bei aufkommenden Fragen. Weitere Informationen werden auf Wunsch an das verbundene Smartphone weitergeleitet. IMTEST testete die Smart-Speaker Google Nest Mini, Amazon Echo Dot und Apple HomePod mini mit folgender Frage: „Dürfen Hunde auch Ananas essen?“

  • Google Assistant: Zitiert kurz und prägnant und liefert ein schnelles, korrektes Ergebnis.
  • Alexa: Alexa spuckt lediglich drei richtige Treffer auf dem Smartphone aus. Dazu sagt sie, dass ein Tierarztbesuch eine gute Idee wäre.
  • Siri: Ans Smartphone werden nur drei Links geschickt, die Antworten auf die Frage liefern sollen.

Smart-Speaker im Klang-Test

Im Smart-Speaker-Vergleich zeigen der Amazon Echo Dot und der HomePod mini klare Stärken in Sachen Sound. Zu viel erwarten sollten Käufer:innen jedoch nicht. Wer eine Party schmeißen will, kommt mit den Smart-Speakern nicht weit. Denn: Wird die Lautstärke aufgedreht, kommen die zwei Lautsprecher letztlich an ihr Limit. Für den Google Nest hat IMTEST keine so positiven Worte. In den Höhen klingen Töne rasselnd und scheppernd. Ein Vorteil: Die Boxen lassen sich mit anderen netzwerkfähigen Lautsprechern für mehr Wumms koppeln. Nur Apple verzichtet bis dato auf dieses Feature.

Problemlose Smart-Home-Integration

Wirklich bedenkenlos funktioniert hingegen die Integration anderer Smart-Home-Systeme mit den Smart-Speakern. Gerade die Installation der smarten Beleuchtung Philips Hue geht bei den Produkten von Amazon und Google superschnell von der Hand. Apple macht es Besitzer:innen dann doch nicht so leicht: Wer sich hier durch die Gebrauchsanweisung durchwühlt, kann sich aber auch an „Siri, mach das Licht an“ erfreuen.

Google vs. Amazon vs. Apple: Welcher Smart-Speaker siegt?

Für das Verbraucherportal IMTEST steht fest: Das Rennen unter den Smart-Speakern macht glasklar Amazons Echo Dot. Der intelligente Lautsprecher trumpft auf mit einer exzellenten Alexa, deren Intelligenz den anderen beiden Sprachassistenten auf den Geräten deutlich überlegen ist. Denn: Sie ist schlauer, gibt adäquate Antworten und ist für unterschiedliche Lebenssituationen perfekt geeignet.

Apple wartet mit einem typischen Apple-Problem auf: Der Homepod mini ist zwar stylish, kann aber nicht so viele Features bereithalten. Und das gilt auch nur für iPhone-User:innen. In ein anderes Ökosystem einbinden lassen will sich Apple, wie es scheint, eben noch nicht. Lies hier, wie du den Homepod mit dem iPhone verbinden kannst. Interessant sind nebenbei diese 3 Tipps für Alexa-Nutzer:innen.

Quellen: IMTEST, eigene Recherche

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