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WhatsApp: App soll gänzlich neuen Bereich erhalten

Bei WhatsApp wirst du bald einen neuen Menü-Punkt entdecken. Was du dort findest, liest du hier.

© Sara Michilin - stock.adobe.com

Mehr Privatsphäre bei WhatsApp // IMTEST

Beim Messenger gibt es wieder neue Features. Es geht um Gruppenanrufe und die “Zuletzt online”-Anzeige.

WhatsApp ist global der beliebteste Messenger und auf Abermillionen Smartphones installiert. Trotz spannender Alternativen wird es also am häufigsten und liebsten genutzt. Die Europäische Union sieht in der Anwendung aufgrund dessen einen „Gatekeeper“ und verlangt umfassende Anpassungen.

WhatsApp: Bald kannst du die App auch so nutzen

Der sogenannte Digital Markets Act (DMA) geht gegen die Monopol- und Quasi-Monopol-Bildung im Netz vor. Das geltende EU-Recht trat bereits am 01.11.2022 in Kraft. Schonfristen sind nun auch für WhatsApp beziehungsweise den Mutterkonzern abgelaufen. Nun müssen die vorgeschrieben Änderungen umgesetzt werden.

Im Falle von WhatsApp bedeutet es, dass der Messenger-Dienst sich für andere öffnen muss. So soll das Empfangen und Versenden von Nachrichten, die von WhatsApp-Alternativen wie Telegram oder Signal stammen, ermöglicht werden. Die App-Entwickler*innen arbeiten dafür an einem neuen Bereich, in dem du diese „WhatsApp-fremden“ Chats einsehen kannst. Das ließ der WhatsApp-Tech Director Dick Brouwer im Gespräch im Wired verlauten (Paywall via Watson).

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Diese Features sind nicht möglich

Dieser weitere Posteingang wird jedoch nicht von Hause auf für alle sichtbar sein. Brouwer betont, dass die WhatsApp-Nutzerschaft das Tool freiwillig verwenden kann. Konkret bedeutet das, dass du die Option in den Einstellungen erst einmal finden und aktivieren musst.

Solltest du künftig auf diese neue WhatsApp-Option zurückgreifen wollen, wirst du dich jedoch auf ein paar Einschränkungen gefasst machen müssen. Zwar funktionieren die Standardfeatures also das Chatten und versenden verschiedener Dateiformate problemlos. Doch Anrufe und Gruppenchats lassen auf sich warten.

Quelle: Wired via Watson

Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Hier kannst du den Betroffenen helfen.

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