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WhatsApp: Überraschende Funktion entdeckt – heimlich „beiläufig veröffentlicht“

Einige Nutzer*innen haben einen neuen Button in WhatsApp entdeckt. Wir erklären dir, welchen Zweck dieser erfüllt und wer bereits darauf zugreifen kann.

Auf einem Smartphone-Display wird das WhatsApp Logo angezeigt.
© tashatuvango - stock.adobe.com

Veränderungen bei WhatsApp // IMTEST

WhatsApp soll seine Benutzeroberfläche umgestalten

Wenn du WhatsApp öffnest, kannst du in den nächsten Tagen womöglich einen neuen Button bemerken. Dieser zeigt einen bunten Kreis an, der seine Farbe von Blau zu Violett wechselt. Über das Symbol kann die Meta AI aufgerufen werden, ein Chatbot, der auf Künstlicher Intelligenz beruht.

WhatsApp soll KI-Chatbot bekommen

Der KI-Chatbot soll dabei den vergleichbaren Systemen der Konkurrenz, wie Copilot von Microsoft oder Gemini von Google stark ähneln. Nutzer*innen können mit Meta AI Gespräche über die verschiedensten Themen führen. Dabei macht das Programm in WhatsApp wohl auch gleich Vorschläge für potenzielle Suchanfragen, wie WABetaInfo berichtet. So sollst du aus einer seitlich fortlaufenden Liste Themen auswählen können, wenn du dir das Tippen sparen willst.

Es wurde schon vor längerer Zeit angekündigt, dass Meta an einer künstlichen Intelligenz namens Llama („Large Language Model Meta AI“) arbeitet. Bisher ist das Modell noch in der Entwicklung. Nun testet der Tech-Riese die Integration der Künstlichen Intelligenz in seinem beliebten Nachrichtendienst. Noch steht der WhatsApp-Button nicht für alle bereit, einige Nutzer*innen können jedoch bereits jetzt darauf zugreifen.

Lesetipp: Versteckt in WhatsApp – Dieses nützliche Feature ist kaum bekannt

Neue Funktion nur auf Englisch verfügbar

Bislang war Meta AI im Messengerdienst nur in den USA abrufbar, nun wird der Chatbot offenbar auch in weiteren Ländern freigeschaltet. So berichten auf X (ehemals Twitter) beispielsweise User aus Indien, dass „Meta mal ganz beiläufig seine AI betrieben durch LLama auf WhatsApp veröffentlicht hat“.

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Twitter, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden.

Allerdings erhalten wohl nicht alle Konten aus einem Land direkt Zugriff auf den Chatbot. Noch scheint zufällig ausgewählt zu werden, wem der Button angezeigt wird. In Deutschland wurde er bislang noch nicht gesichtet. Aktuell steht die Meta AI zudem nur auf Englisch zur Verfügung.

WABetaInfo zufolge variiert auch, wo das neue Symbol angezeigt wird. Mal findet es sich oberhalb der Chatliste neben der Kamera, manchmal etwas prominenter über den Button zum Start eines neuen Chats. Meta betont in einer Pressemitteilung aber, dass der Datenschutz auch beim Chatten mit der Künstlichen Intelligenz eingehalten werden soll. So werden persönlichen Nachrichten und Anrufe Ende-zu-Ende-verschlüsselt, das heißt nicht einmal WhatsApp kann sie sehen oder abhören.

Quellen: WABetaInfo, X/@nikhilkumarks, Meta

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