Chrome ist der meistgenutzte Browser Deutschlands, Firefox besetzt Platz zwei. Ob der erste Platz jedoch tatsächlich der bessere ist, verraten wir dir in unserem Vergleich „Chrome vs. Firefox„. Dafür haben wir die Punkte Schnelligkeit, Datenschutz und Sicherheit untersucht.

Chrome vs. Firefox: Der schnellere Browser

Obwohl sich beide Browser stark ähneln, ist Chrome ein wenig schneller als Firefox. Dafür benötigt Chrome jedoch mit 57,65 Megabyte mehr Arbeitsspeicher, während Firefox 53,9 Megabyte in Anspruch nimmt. In puncto Schnelligkeit gewinnt Chrome somit knapp im Duell „Chrome vs. Firefox“.

Datenschutz und Sicherheit: Was bieten beide Browser?

In vielen Punkten unterscheiden sich beide Browser kaum, doch besonders bei dem Thema Datenschutz und Sicherheit lohnt sich ein direkter Vergleich. Eine Gemeinsamkeit ist die Möglichkeit in einen privaten Modus zu wechseln. Dieser nennt sich bei Firefox „privates Fenster“ und bei Chrome „Inkognito-Modus“. Wird er genutzt, werden im Anschluss alle Cookies und gespeicherten Daten über dein Nutzerverhalten gelöscht. Außerdem entsprechen beide Browser dem Mindeststandard des Bundesamtes für Sicherheit und Informationstechnik.

Chrome vs. Firefox: Ein klarer Gewinner bei Datenschutz

Firefox ist Chrome jedoch datenschutztechnisch deutlich überlegen, was daran liegen könnte, dass Mozilla eine Non-Profit-Organisation ist. Bei beiden Browsern kann der Datenschutz in den Einstellungen individualisiert werden, doch Firefox bietet hier mehr Möglichkeiten. Darüber hinaus ist das Blockieren des Cookie-Trackings von Drittanbietern ein Standard bei Firefox. Auch eine Verfolgung über soziale Netzwerke ist ausgeschlossen. Es kann sogar ausgestellt werden, dass Firefox die Daten seiner Nutzer:innen anonym speichert.

Chrome gehört zu Google, einem Unternehmen, das bekannt dafür ist Daten zu sammeln. Auch wenn der Konzern versichert, dass dieser damit nur das Nutzererlebnis optimieren will, verdient dieser mit den Daten auch eine Menge Geld mit zugeschnittenen Werbeanzeigen. Außerdem nutzt Google App-Daten, weshalb es beim Thema Datenschutz auch auf die jeweiligen Apps auf deinem Gerät ankommt.

Fazit: Zwei Browser, ein gravierender Unterschied

Festzuhalten ist, dass beide Browser in den meisten Punkten nur minimale Unterschiede aufweisen. Sowohl Chrome als auch Firefox sind individualisierbar sowie schnell und unkompliziert in der Bedienung. Sie sind beide kostenlos und erfüllen die Sicherheitsanforderungen des Bundesamtes für Sicherheit und Informationstechnik.

Der gravierende Unterschied ist der Datenschutz, da Firefox hier transparenter vorgeht und automatisch seine Nutzer:innen anonymisiert. Damit hat Firefox den Vergleich „Chrome vs. Firefox“ knapp gewonnen, wobei beide von guter Qualität sind. Falls du einmal überprüfen willst, wer alles deine Daten sammelt, gibt es dafür eine Analyse-Tool. Außerdem haben wir bereits den Vergleich „iOS vs. Android“ erstellt und auch hier den Datenschutz untersucht.

Quellen: Heise, Computerwoche

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