Seit einigen Monaten schon befindet sich der Bitcoin (BTC) in einem relativ stabilen Aufwärtstrend. Alleine im vergangenen Monat hat die mit Abstand marktstärkste Kryptowährung circa 14 Prozent zugelegt. Damit steht sie aktuell bei 55.954,71 Euro (Stand: 12.11.2021; 07:34). Trotz dieser recht klaren Tendenz des Kurses lassen sich sichere Voraussagen nicht treffen. Grund dafür ist die hohe Volatilität, die Kryptos grundsätzlich innehaben. Dennoch: Glaubt man der Bitcoin-Prognose des technischen Analysten Matthew Hyland, könnte das Asset bis Januar die 250.000 US-Dollar-Marke knacken.

Bitcoin: Prognose spricht von massiver Steigerung

Beim aktuellen Kurs von umgerechnet etwa 65.000 USD würde das ein Wachstum um gut 385 Prozent bedeuten. Damit übertrifft Hyland bisherige Vorhersagen um längen. Analyst:innen hatten bislang vermutet, der Bitcoin-Kurs wäre bis Dezember 2020 rund 100.000 USD stark. Einen Monat später mehr als das Doppelte zu erreichen, erscheint etwas überambitioniert – zumal das erste Ziel noch gar nicht erreicht ist.

Der Marktanalyst begründet seine Aussage dabei recht ausführlich. Angefangen bei der Endphase des letzten Bullenlaufs im November 2017 hatte der BTC binnen 22 Tagen rund 150 Prozent zugelegt. Damals kletterte der Kurs von gerundet 8.000 auf circa 20.000 US-Dollar. Ein beachtlicher Anstieg, ja. Doch erwartet Hyland nun eine doppelt so hohe Steigerung bei Ausgangssummen, die kaum mit dem einstigen Stand vergleichbar scheinen. Wie also kommt er zu seiner Annahme?

Credit: TradingView/ParabolicMatt

Stichwort „Euphorie“

Für den Boost, den der Bitcoin-Kurs Ende 2017 erhielt, macht der On-Chain-Datenanalyst die Euphorie der Anleger:innen verantwortlich. Sie setze ein, wenn der Wert des Assets eine bestimmte Grenze überschreite. In Hylands Augen stellt die 100.000-USD-Prognose für Dezember eine ebensolche Grenze dar. Sollte sie überschritten werden, seien die 250.000 US-Dollar nicht mehr fern.

Dabei stützt sich der Kryptoexperte mitunter auf Aussagen des zuverlässigen Analysten PlanB. In Form eines Stock-2-Flow-Modells hatte dieser schon 2018 eine Bitcoin-Prognose abgegeben, die Hylands Aussagen stützt. Die Besonderheit: Bislang schien das Modell den Kurs tatsächlich relativ verlässlich vorauszusagen.

Möglicherweise stehen wir wirklich kurz vor der ereignisreichen Endphase eines weiteren Bullenlaufs. Dennoch solltest du dich nicht in Gänze auf Kryptowährungen wie den Bitcoin verlassen. So ist das Asset trotz seines vielversprechenden Kurses nach wie vor überaus volatil.

Quellen: Twitter/@Parabolic_Matt; Twitter/@100trillionUSD; eigene Recherche

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