Das National Cybersecurity Centre, eine Unterabteilung des britischen Geheimdienstes GCHQ, geht davon aus, dass staatliche Angreifer sich Zugang zu britischen Stromnetzen verschafft haben, berichtet Motherboard unter Berufung auf ein internes Memo der Behörde. Man habe Verbindungen von mehreren IP-Adressen in Großbritannien zur Infrastruktur staatlicher Angreifer ausgemacht, die offenbar den Energiesektor im Visier hätten, heißt es in dem Bericht. Dazu seien sowohl das Windows-Datentransfer-Protokoll SMB als auch das Hypertext Transfer Protocol (http) genutzt worden.

Der Geheimdienst geht davon aus, dass mehrere Kontrollsysteme kompromittiert worden seien. Der Angriff dürfte offenbar eine größere Dimension haben. Es wird vermutet, dass Angreifer versuchen Schwachstellen in Energie-Unternehmen auszumachen, um sie bei zukünftigen Attacken ausnutzen zu können. In den vergangenen Wochen meldeten auch Irland und mehrere Versorger in den USA verdächtige Aktivitäten in ihren Netzwerken. Auch das FBI warnte vor Angriffen auf die Energiewirtschaft.

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