925 Dollar für eine Fahrt im Raum Chicago. Das verrechnete Uber einer Kundin, die mit ihrer Freundin die Taxi-Alternative ausprobieren wollte. Der Teufel lag wie immer im Detail. Denn die Userin hatte nicht berücksichtigt, dass es bei der Verwendung der App nach einem Konzert aufgrund der starken Nachfrage zu einer achtfachen Erhöhung des Normalpreises gekommen war. Sie behauptet, darüber im Vorhinein nicht informiert worden zu sein.

Aus elf Kilometern wurden 160

Tatsächlich hatte die Frau insgesamt etwa 160 Kilometer Wegstrecke zurückgelegt, da sie ihre Freundin beim Flughafen abladen ließ und dann erst zu ihrem Haus gefahren wurde. Der horrende Preis dürfte ihr wohl auch deshalb nicht vorab angezeigt worden sein, weil sie den Zwischenhalt zum Flughafen erst nach Ankunft des Uber-Wagens hinzufügte, wie Uber in einer Stellungnahme wissen ließ. Statt den geplanten elf Kilometer wurden daraus schließlich 160.

Das bestreitet die Kundin auch nicht, sie stört sich allerdings an der Tatsache, dass diese Strecke im Normalfall nur 117 Dollar gekostet hätte, durch den achtfach erhöhten Preis aber auf über 900 Dollar anstieg und sie davor nicht gewarnt wurde. Nachdem sich der TV-Sender ABC der Sache annahm, wurde der Frau die horrende Summe erlassen. Uber weist dennoch jede Schuld von sich und fordert Nutzer auf, alle geplanten Stopps vor der Buchung des Wagens in der App einzugeben. Damit könnten solche Missverständnisse verhindert werden.

Mehr Uber auf unserer Themenseite #Uber und hier:

Machtkampf bei Uber: Ex-CEO Kalanick kämpft um Einfluss

Drohende Einstellung in London: Uber will wissen, was zu tun ist

Uber-Fahrten sind zu billig

Du willst mehr von uns lesen? Folge uns auf Google News.