Auf Wunsch der US-Regierung beginnen die Airlines Air France, Cathay Pacific, EgyptAir, Emirates und Lufthansa am Donnerstag mit neuen sogenannten „Sicherheitsinterviews“. Alle Flugpassagiere mit dem Ziel USA sollen vor ihrer Abreise am Flughafen befragt werden. Das teilten die Unternehmen am Mittwoch mit.

Prozedur noch unklar

Der Süddeutschen Zeitung zufolge erklärte eine Regierungssprecherin, die neuen Maßnahmen beträfen sämtliche der täglich rund 2.100 Flüge in die Vereinigten Staaten. Sowohl US-Bürger als auch Touristen und andere ausländische Einreisende seien davon betroffen.

Das genaue Produzere ist bisher unklar, vermutlich müssen sich Fluggäste aber auf zwei bis drei Fragen der Beamten einstellen.

Frist abgelaufen

Im Mai hatte US-Präsident Donald Trump ein Laptop-Verbot auf Flügen in die USAvorgestellt. Einer Terrorgefahr durch manipulierte elektronische Geräte soll damit vorgebeugt werden. Die Airlines sahen dem Verbot von Anfang an kritisch entgegen. Schließlich sah das amerikanische Heimatschutzministerium von dem Verbot wieder ab, vom Tisch ist es damit allerdings noch nicht. Als Bedingung für das Einlenken forderte die US-Regierung von den Fluggesellschaften schärfere Sicherheitsmaßnahmen. Erweiterte Scans aller elektronischen Geräte fallen ebenso darunter wie die eingeführten Sicherheitsinterviews. Die den Airlines dafür gesetzte Frist von 120 Tagen ist nun abgelaufen.

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