Intel hatte die Sicherheitslücken Meltdown und Spectre (hier erfährt ihr mehr darüber) in einer ersten Reaktion runtergespielt. Das brachte den Linux-Erfinder in Rage und er äußerte sich in einer öffentlich einsehbaren E-Mail auf einer Mailingliste über die Reaktion: „Will Intel im Grunde sagen: ‚Wir bekennen uns dazu, euch für immer Scheiße zu verkaufen und nie etwas zu reparieren?“ Die Ansagen von Intel seien reines „PR-Gerede“, fährt er fort.

Torvalds fordert Intel zu Problemlösung auf

Bevor alle Details öffentlich bekannt geworden und von den Sicherheitsforschern veröffentlicht worden waren, hatte Intel die Konkurrenz namentlich genannt, die ebenfalls betroffen sei, anstatt zu handeln. Torvalds fordert Intel in der Mail dazu auf, „rasch eine Lösung zu entwicklen“ und „endlich zuzugeben, dass es Probleme gibt.“

Intel will die Lücken schnell schließen

In dieser Wochen waren schwerwiegende Sicherheitslücken direkt in Computer-Chips von Intel und anderen Herstellern bekannt geworden. Laut Intel sollen die Lücken bis Ende kommender Woche in über 90 Prozent aller weltweit betroffenen Prozessoren per Update geschlossen sein.

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