Auf Reddit kursiert das Selfie eines Bergsteigers, der sich auf der Spitze des Mount Everests fotografiert hat. Das ist an sich nichts Neues, würde es nicht den Titel „Checkmate Flat Earth Society“ tragen und die Krümmung des Horizonts abbilden.

Zumindest für Aufmerksamkeit sorgte es, denn das Foto hat bisher fast 5.000 Kommentare bekommen. Neben Glückwünschen zum Widerlegen der Theorie zur flachen Erde steht bei den Usern aber auch die Frage zur Diskussion, ob der Bergsteiger nicht einfach nur ein Fischaugen-Objektiv eingesetzt habe, um die Krümmung des Horizonts eindeutig zu machen.

Manche Reddit-User finden den Effekt einfach zu auffällig, um authentisch zu sein:

  • elju123: „Er hat ein Fischaugen-Objektiv benutzt.“
  • kronaz: „Was ganz genau das Argument ist, das Flat Earther benutzen, wenn ihnen solche Bilder gezeigt werden. Irreführender Mist wie dieser spielt ihnen genau in die Hände.“

Was haltet ihr davon?

Tatsächlich heißt es in einem YouTube-Video, dass das Foto laut Experten mit einer GoPro-Kamera und einem Fischaugen-Objektiv aufgenommen wurde.

Der Grund dafür ist ganz einfach: Der Mount Everest ist 8.848 Meter hoch. Die bisher angenommene magische Grenze für die Sichtbarkeit der Erdkrümmung liegt allerdings bei mindestens 10.000 Metern Höhe, also der Reisehöhe von Flugzeugen. Zumindest sind sich Experten, allen voran Piloten und Physiker, einig, dass noch niemand von der Erde aus den gekrümmten Horizont gesehen hat.

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