Eine sehr seltsame Beobachtung verunsicherte die Menschen, die in Russland am Samstag in den Himmel schauten. Über Kirow und über dem Nischni-Nowgorod-Stadion am Ufer der Wolga entdeckten sie einen langen Kondensstreifen, der sich ausbreitete und verformte. Nun ist bestätigt: Sie sahen ein Raumschiff.

„Was zum Teufel war das denn“, schrieb eine Russin zum Video, das sie online teilte. Sie hatte die seltsame Wolke gefilmt, schreibt Metro. Es dauerte nicht lange, dann verbreiteten sich ihre Aufnahmen. Andere Bilder und Videos kamen rasch dazu, die Russin war nicht alleine, andere hatten die seltsame Wolke ebenfalls gesehen.

Vielleicht ein UFO?

Die Wolke hatte zuerst die Form eines Kondensstreifens und breitete sich dann weiter aus. Sie habe die Form eines „Stachelrochens“, urteilte ein Kommentator online. In dem Stadion, über dem die Sichtung stattfand, trafen am Montag die Fußball-Teams aus Schweden und Südkorea aufeinander. Da lag die Idee nahe, die ein anderer Kommentator hatte: „Die Außerirdischen sind für die Weltmeisterschaft gekommen.“

— Pablo Insua (@PabloIF) June 18, 2018

Vielleicht ein UFO?

Die Wolke hatte zuerst die Form eines Kondensstreifens und breitete sich dann weiter aus. Sie habe die Form eines „Stachelrochens“, urteilte ein Kommentator online. In dem Stadion, über dem die Sichtung stattfand, trafen am Montag die Fußball-Teams aus Schweden und Südkorea aufeinander. Da lag die Idee nahe, die ein anderer Kommentator hatte: „Die Außerirdischen sind für die Weltmeisterschaft gekommen.“

Die russische Botschaft in Großbritannien teilte das Video von der Sichtung ebenfalls und mutmaßte: „Vielleicht ein UFO, das die WM schauen will. Wieso nicht? Wir heißen alle Gäste willkommen.“ Fast alle, hätten sie ehrlicherweise schreiben müssen. Aber die Differenzierung war für die 280 Zeichen bei Twitter sicher zu lang.

— Russian Embassy, UK (@RussianEmbassy) June 18, 2018

Die russische Botschaft in Großbritannien teilte das Video von der Sichtung ebenfalls und mutmaßte: „Vielleicht ein UFO, das die WM schauen will. Wieso nicht? Wir heißen alle Gäste willkommen.“ Fast alle, hätten sie ehrlicherweise schreiben müssen. Aber die Differenzierung war für die 280 Zeichen bei Twitter sicher zu lang.

Dem ARD-Dopingexperten Hajo Seppelt beispielsweise war im Vorfeld der Weltmeisterschaft von deutschen Sicherheitsbehörden empfohlen worden, besser nicht nach Russland zu reisen.

Tatsächlich die Rakete

Die Erklärung für die seltsame Sichtung lieferte Russland selbst: Es handelte sich tatsächlich um ein Raumschiff, nämlich um eine Sojus-2.1.B-Rakete. Sie startete von einem Weltraumbahnhof im Nordwesten Russlands, dem Kosmodrom Plessezk.

Laut der NASA brachte die Sojus-Rakete einen Navigationssatelliten für das Glonass-System in die Umlaufbahn, das russische GPS. (dahe)

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