Digital Life 

Mit AppleWatch und Fitbit überwachen Drogenkonsumenten ihren Kokainrausch

Beim Feiern nehmen einige Drogenkonsumenten AppleWatch oder Fitbit zur Hilfe.
Beim Feiern nehmen einige Drogenkonsumenten AppleWatch oder Fitbit zur Hilfe.
Foto: Dimas Ardian/Getty Images
Technologie ist für viele Lebensbereiche nützlich. Dass allerdings AppleWatches und Fitbit-Armbänder den Drogenrausch kontrollieren sollen, ist neu.

Kokain sorgt neben anderen Nebenwirkungen vor allem für einen beschleunigten Herzschlag. Um sich vor dieser Gefahr für den eigenen Körper zu schützen, nutzen manche Drogennutzer sogar moderne Technik.

Der Wirtschafts- und Finanznachrichtensender CNBC interviewte mehrere Drogennutzer, die alle eins gemeinsam haben: Sie nutzen die AppleWatch oder Fitbit-Armbänder wann immer und wo immer sie gerade im Kokainrausch feiern. Die Überwachung der eigenen Herzfrequenz per Fitness- beziehungsweise Gesundheits-Wearable zeige ihnen, wann es verantwortungsvoller sei, eine Runde Drogen auszusetzen. Mehr noch: "Drogen sind tatsächlich der einzige Grund dafür, dass ich ein Fitbit trage", berichtet einer der Nutzer auf Reddit. "Ich möchte ein Frühwarnsystem für den Fall, dass mein Herz zu explodieren droht".

Drogenerziehung für Millenials auf YouTube

So weit, so besser. Im digitalen Zeitalter ist es nur natürlich, dass auch Drogennutzer Technologie für sich nutzen. Es gibt sogar einen eigenen YouTube-Channel genau dafür: DrugsLab hat bereits eine halbe Millionen Abonnenten. Hauptsächlich wird gezeigt, wie die Betreiber sich Drogen verabreichen und dabei ihre Herzfrequenz sowie ihre Körpertemperatur messen. Drogenerziehung für Millenials nennen sie das. Und sicher sind auch die Werbeerlöse keine schlechte Einnahmequelle.

Mehr Kurioses aus der Tech-Welt:

Kokain, kurz auch Koks, zählt zu den gefährlichsten Drogen der Welt. Die Blätter des Kokastrauchs, aus dem es besteht, greifen gleichzeitig verschiedene Körperregionen an, so auch das Herz. Weil Kokain den Herzschlag beschleunigt, wird er von Konsumenten vor allem als Aufputschmittel gebraucht. Eine Feel-Good-Chemikalie mit verheerenden Folgen.

Bei Apple und Fitbit war derweil niemand für ein Statement erreichbar. Wir bleiben dran, um zu berichten, was die Wearable-Hersteller selbst zu der Geschichte sagen.

Hinweis: Verlasst euch im Drogenrausch bitte nicht auf Wearables.

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