Digital Life 

Jeder Zehnte würde eher auf Finger als auf sein Handy verzichten

Sogar auf Sex würden die Menschen im Namen ihres Smartphones verzichten.
Sogar auf Sex würden die Menschen im Namen ihres Smartphones verzichten.
Foto: imago/Ikon Images
Wie wichtig sind den Menschen ihre Smartphones wirklich? Ebendieser Frage hat sich auch eine Studie gewidmet und verblüffendes zutage gefördert.

Im Rahmen einer Studie des britischen Start-ups Tappable sollte untersucht werden, wie wichtig den Menschen ihre Smartphones tatsächlich sind und was sie dafür hergeben würden. Dabei befragte das Unternehmen mehr als 500 Personen im Alter zwischen 18 und 34 Jahren und wurde mit Ergebnissen konfrontiert, die man so wohl nicht erwartet hätte.

Smartphone gegen Finger: Wer will tauschen?

Unter den Ergebnissen der Erhebung fanden sich rund zehn Prozent der Befragten, die sich lieber einen Finger abhacken ließen, als ihr Smartphone herzugeben. Gut 23 Prozent der Probanden seien der Aussage Tappables nach sogar bereit, einen der fünf Sinne gegen ihr Handy einzutauschen. Die Mehrheit bezog sich hierbei auf den Geruchssinn – ohne das Sehen bringt einem schließlich auch das Smartphone vergleichsweise wenig.

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Immerhin satte 38 Prozent der Umfragenteilnehmer schienen bereit, für ihr Smartphone gänzlich auf den Alkoholkonsum zu verzichten. "Ich kann ohne mein Smartphone nicht überleben. Es ist ein integraler Bestandteil von jedem Teil meines Lebens", berichtete eine der Befragten. Auch der Verzicht auf Sex stellt für 15 Prozent ein geringeres Übel dar, als der Abschied vom technischen Begleiter.

Möglichkeiten einer Generation

Wie wallstreet:online berichtet, scheinen diese Ergebnisse den Tappable-Gründer Sam Furr nicht zu überraschen. Vielmehr macht er auf die Relevanz des Smartphones aufmerksam: "Technologien schließen die Kluft zwischen entfernten Gemeinschaften. Dadurch entsteht ein Raum, in dem die jüngere Generation zusammenarbeiten, interagieren und Dinge miteinander teilen kann.". Die Möglichkeiten, die aus diesem Phänomen hervor gehen, habe keine andere Generation zuvor genießen können.

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