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Es geht auch ohne Rooten: So änderst du den Android-Sperrbildschirm

Um deinen Android-Sperrbildschirm zu ändern, gibt es verschiedene Wege.
Um deinen Android-Sperrbildschirm zu ändern, gibt es verschiedene Wege.
Foto: Pixabay
Du willst nicht mehr den ewig gleichen Android-Sperrbildschirm nutzen? Viele Wege führen zum Ziel. Pass ihn ganz einfach nach deinen Wünschen an.

Android macht es Usern nicht leicht, den Sperrbildschirm anzupassen. Es gibt aber auch Wege, die ohne Rooten auskommen – und zwar durch einfaches Tippen oder eine App. Wir zeigen dir, wie leicht du mit diesen Methoden deinen Android-Sperrbildschirm ändern kannst.

Android-Sperrbildschirm ändern: So geht's

Wenn es um eine Änderung des Android-Sperrbildschirms geht, führen drei verschiedene Wege zum Ziel. Wir zeigen dir übersichtlich, was die Unterschiede sind und wie du jeweils vorgehst.

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Methode 1: Hintergrundbild ändern durch Tippen

Der einfachste Weg, den Android-Sperrbildschirm zu ändern, geht über den Startbildschirm. Bedenke aber, dass du so nur dein Hintergrundbild ändern kannst. Willst du deinen Sperrbildschirm noch individueller anpassen, nimm lieber Methode 2 oder 3. Für eine Änderung des Hintergrundbildes gilt folgendes Vorgehen:

  • Tippe und halte deinen Finger auf einen leeren Bereich auf dem Startbildschirm deines Geräts.
  • Tippe auf "Hintergründe".
  • Wähle den gewünschten Hintergrund aus.
  • Tippe abschließend auf "Startbildschirm", "Sperrbildschirm" oder "Start- und Sperrbildschirm", um auszuwählen, auf welchem Screen das neue Hintergrundbild angezeigt werden soll.

Methode 2: Sperrbildschirm ändern durch Rooten

Eine weitere einfache Methode, um den Android-Sperrbildschirm zu ändern, ist das Rooten. Wir haben dir schon einmal gezeigt, wie du Android rooten kannst und was du vorher erledigt haben solltest. Der Vorgang ist allerdings recht aufwendig und bedarf äußerster Vorsicht deinerseits. Hast du gerootet, ist die Anpassung des Sperrbildschirms im Zuge der neuen Konfiguration des Geräts kein Problem. Folge einfach den Anweisungen auf deinem Screen.

Methode 3: Sperrbildschirm ändern durch Lockscreen-App

Hast du nicht gerootet, ist mehr dazu nötig. Je nach Hersteller deines Smartphones variieren außerdem die Optionen für dein Vorhaben. Aber es geht. Alles, was du dafür benötigst, ist eine Lockscreen-App, zum Beispiel "Next Lock Screen" aus dem Microsoft Garage-Projekt.

  • Lade die App aus dem Google Play Store herunter. Für die Verwendung benötigst du Android 4.1 oder höher.
  • In der App kannst du zwischen verschiedenen Layouts wählen und dein Android-Gerät farblich nach deinen Wünschen anpassen.
  • Kalendereinträge, verpasste Anrufe, Nachrichten oder das Wetter kannst du direkt auf deinem Sperrbildschirm anzeigen lassen.
  • Und Schnellzugriffe auf Apps lassen sich damit auf dem Sperrbildschirm anheften.

Tipp: Wenn's mit Lockscreen nicht klappt

Lockscreen-Apps können auch einmal nicht funktionieren, allerdings passiert das nur selten. Hast du mehrere der Apps ausprobiert und keine funktioniert, versuch es einmal mit einem Launcher. Sie bieten viele Möglichkeiten, um das eigene Smartphone zu personalisieren. Der Nova Launcher ist der erfolgreichste seiner Art. In einem weiteren Ratgeber werden wir dir erklären, was es genau mit Launchern auf sich hat und wie du mit ihnen umgehst.

Fazit: Experimentier mit Android

Deinen Android-Sperrbildschirm zu ändern, geht ohne Umwege nicht so leicht. Wenn du nur dein Hintergrundbild ändern willst, kein Problem, das geht über einfaches Tippen. Für mehr musst du über Lockscreen- und Launcher-Apps gehen. Mit ihnen kannst du dich auf deinem Gerät austoben und es so personalisieren, wie du es möchtest. Allerdings solltest du diese acht Android-Einstellungen lieber gleich ausschalten. Denn Sicherheit ist wichtig. Vielleicht willst du auch gleich unnütze Apps in Android löschen? Dann bliebe Platz für neue, zum Beispiel die besten Android-Apps aus dem Oktober.

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