Im Laufe der vergangenen Monate hat der Bitcoin-Kurs einiges durchgemacht. Lag er zu Jahresbeginn noch bei knapp 24.000 Euro, erreichte er Anfang November mit mehr als 58.000 Euro sein bisheriges Allzeithoch. Seitdem aber ist die marktstärkste Kryptowährung stetig gefallen. Allein binnen des letzten Monats fiel der Wert des Assets um fast 22 Prozent. Doch ist deshalb schon alle Hoffnung verloren?

Bitcoin-Kurs lässt alles offen

Bei solch volatilen Anlagewerten wie Kryptowährungen lassen sich Prognosen nur mit äußerster Vorsicht treffen. Immerhin ist der Bitcoin-Kurs im November beinahe ebenso schnell gefallen, wie er noch im Oktober gestiegen ist. Wirft man aber einen Blick auf die bisherige Entwicklung der digitalen Währung, lässt sich dennoch der eine oder andere Schluss ziehen.

Klar, der Traum vom Bitcoin als „sicherer Hafen“ ist zerstört. Grund dafür war mitunter der Einschlag der Corona-Variante Omikron an den Finanzmärkten. Doch dürfte auch der Abverkauf des Assets infolge seines Rekordhochs eine nicht unwesentliche Rolle für seinen rapiden Absturz gespielt haben – ebenso die jüngsten Entwicklungen in der Politik. So wollen einige schwedische Minister etwa ein Mining-Verbot in Europa durchsetzen.

Während einige Anleger:innen befürchten ihre Investitionen zu verlieren, wittern andere eher neues Potenzial. „Dieser Bullenlauf ist meiner Meinung nach noch lange nicht vorbei“, schreibt etwa der einflussreiche Krypto-Analyst @crypto_birb auf Twitter. „Das bedeutet nicht, dass BTC von jetzt an direkt nach oben gehen wird. Vor uns liegt eine Menge von Korrekturen.“

Optimistische Prognosen

Mit dem Crash ist am Markt einiges durcheinandergeraten. Nach und nach scheint sich der Nebel aber wieder zu lichten. Auch der Analyst Will Clemente glaubt, dass der Bitcoin-Kurs nach einiger Konsolidierung wieder steigen könnte.

„In letzter Zeit war ich vor allem wegen der Derivate zurückhaltend. Jetzt, wo wir das offene Interesse ausgeschöpft haben, ist der Spotmarkt unter Kontrolle. Ich denke aber, dass wir uns noch ein wenig konsolidieren müssen, bevor wir weiter steigen.“

William Clemente III (via Twitter)

Von der 100.000-USD-Marke, die der Analyst PlanB für Dezember prognostizierte, sind wir aktuell weit entfernt. Doch könnte es gut sein, dass wir mit einem neuen Bullenlauf im Frühjahr in die Nähe dieses Ziels gelangen.

Quellen: eigene Recherche; Twitter/@crypto_birb; Twitter/@WClementeIII

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