Die abendlichen Gewitter sind bei den dauerhaft schwülen Sommer momentan fast an der Tagesordnung. Doch wie kriegt man das perfekte Foto hin, auf dem der Blitz in voller Pracht zu sehen ist? Wenn man nicht gerade unterwegs ist oder Angst vor Unwettern hat, ist das Spektakel spannend anzuschauen. Da ist die Verlockung groß, die Handykamera zu zücken. Allerdings erleuchten Blitze den Himmel nur für einen ziemlich kurzen Augenblick und sind daher schwer festzuhalten. Mit diesen Tricks sollte dir jedoch ein Foto gelingen.

Gewitter durch Fotos einfangen – so geht’s

Licht ist schneller als Schall, daher sehen wir beim Gewitter zuerst den Blitz, bevor wir den Donner hören. Letzterer wird also angekündigt. Wenn wir aber die Millisekunden mit der Kamera einfangen wollen, in denen uns der Blitz überrascht, ist das gar nicht so einfach. Mit diesen Tipps und Tricks erhöhst du deine Chancen auf den perfekten Gewitter-Schnappschuss.

Serie statt Einzelbilder

Wer erst auf den Auslöser drückt, wenn es bereits blitzt, ist viel zu spät: Nicht nur unsere Reaktionszeit nimmt einige Millisekunden in Anspruch, auch der Auslöser der Handykamera funktioniert nicht unmittelbar auf Knopfdruck, auch wenn es manchmal so scheint.

Die Lösung: Einfach den Auslöser gedrückt halten, bis der nächste Blitz erscheint. So nehmen die meisten Handys Serien aus mehreren Fotos auf, aus denen du anschließend die perfekte Aufnahme wählen kannst.

Je nachdem, wie lang die Intervalle bei dem jeweiligen Gewitter sind, können die Serien jedoch aus mehreren hundert Fotos bestehen. Beim Löschen der Schnappschüsse ist also Geduld geboten.

Fotos aus Video ziehen

Wem das zu mühselig ist, könnte dieser Trick gefallen: Einfach ein Video aufnehmen und anschließend die Blitze als Standbilder speichern. Dabei gibt es jedoch einige Dinge zu beachten:

— René (@ChrustopherRobi) June 10, 2019

Fotos aus Video ziehen

Wem das zu mühselig ist, könnte dieser Trick gefallen: Einfach ein Video aufnehmen und anschließend die Blitze als Standbilder speichern. Dabei gibt es jedoch einige Dinge zu beachten:

  • Das Handy muss auf einem ruhigen Untergrund stehen. Ideal ist eine Halterung.
  • Wähle die höchstmögliche Videoqualität aus.
  • Das Kameralicht muss ausgestellt sein.

Die besten Blitz-Bilder gelingen nachts, da die dann im Konrast zur Dunkelheit besser zur Geltung kommen. Zusätzlich kann Nachbearbeitung am Handy oder am Computer, aber auch Filter das Ergebnis nachträglich verbessern.

Wer kein Fan von Gewittern ist, sollte trotzdem zum Handy greifen: Diese Wetter-Apps warnen dich vor. Wenn es draußen blitzt und donnert, ist es drinnen beim Fernsehen besonders gemütlich. Doch kann Fernsehen gefährlich werden, wenn es blitzt und donnert?

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