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Diese 3 Verschwörungstheorien stellten sich als wahr heraus

Verschwörungstheorien sind äußerst unterhaltsam. Manche von ihnen sollen sogar stimmen.
Verschwörungstheorien sind äußerst unterhaltsam. Manche von ihnen sollen sogar stimmen.
Foto: imago/Westend61
Es gibt sie, die Verschwörungstheorien, die tatsächlich wahr sein könnten. Zumindest gibt es einige Details, die die folgenden Wahnvorstellungen in ein anderes Licht rücken.

Was für die einen nach purer Wahnvorstellung klingt, ist für die anderen die unumstößliche Wahrheit, die vertuscht werden soll. Verschwörungstheorien sind faszinierend, verstörend, aber auch unterhaltsam zugleich. Die folgenden angeblichen Fantasien sollen allerdings tatsächlich wahr sein.

Verschwörungstheorien: So dicht liegen Wahrheit und Fantasie bei einander

Jeder hat mindestens schon eine der zahlreichen Verschwörungstheorien gehört, die im Umlauf sind. Sei es die Mondlandung, die angeblich inszeniert wurde, der Yeti oder Alien-Entführungen. Erstaunlich ist allerdings, dass nicht alle davon zwingend auch erfunden sind. Manch eine der Verschwörungstheorien soll sich tatsächlich als wahr herausgestellt haben. So wie die folgenden drei Exemplare.

#1 Roswell, New Mexiko

1947 verkündete die amerikanische Luftwaffe, dass es sich bei dem mysteriösen in Roswell, New Mexiko, abgestürzten Objekt keineswegs um ein UFO, sondern um einen Wetterballon gehandelt habe. Verschwörungstheorien ranken sich indes seit den 70er Jahren um Aliens, deren Stranden auf der Erde von der Regierung geheim gehalten wird.

Was diese Theorie am Ende wahr macht, ist zwar nicht das versteckte UFO, aber eine Verschleierung, denn ein Wetterballon soll es nicht gewesen sein, der in Roswell vom Himmel fiel. Einem Bericht der New York Times zufolge gab es Aufzeichnungen (zum PDF) der Air Force, die 1994 veröffentlicht wurden, und von einem abgestürzten Spionage-Ballon sprachen, der im Kalten Krieg gegen die Sowjetunion eingesetzt werden sollte.

Glaubt man den Air Forces-Aufzeichnungen, wurde die Wetterballon-Version als Erklärung gewählt, weil die zuständigen Behörden bereits davon ausgingen oder versuchten, das Spionage-Projekt zu vertuschen.

#2 Kontrolle über das Wetter

Womöglich nicht so gängig unter den Verschwörungstheorien ist jene, die amerikanischen Wissenschaftlern unterstellt, das Wetter unter ihre Kontrolle gebracht zu haben, um es militärisch einzusetzen. Dass das Thema in den USA tatsächlich Bestand hatte, zeigen Veröffentlichungen sowie Aufzeichnungen von Kongressanhörungen aus den 50er Jahren. 1963 beschuldigte Fidel Castro angeblich die USA, Hurrikan Flora benutzt zu haben, um Kuba zu terrorisieren. Auch sorgte man sich in Amerika anscheinend darüber, dass die Sowjetunion einen Schritt voraus war, bei der Kontrolle des Wetters.

1972 wurden Gerüchte laut, das Militär hätte während des Vietnam-Krieges versucht, verstärkten Regenfall zu provozieren, um den Feind daran zu hindern, in den südlichen Teil des Landes vorzudringen. Zwei Jahre später dann gab die Regierung genau diese Bemühungen zu. In einem Brief des damaligen Verteidigungsministers soll es zudem geheißen haben, dass ähnliche Versuche des Regenmachens 1967 und 1968 auch über Nordvietnam unternommen wurden.

#3 Area 51

Eine der bekanntesten Verschwörungstheorien dreht sich wie im Fall von Roswell um die generelle Vertuschung von UFOs durch die US-Regierung. Schon seit Jahrzehnten wird den Behörden unterstellt, genauestens über fliegende Untertassen Bescheid zu wissen und diese in der mysteriösen Area 51 aktiv zu untersuchen. Der breiten Öffentlichkeit wurde indes erzählt, dieses Gebiet würde es nicht geben und dass die Regierung keinerlei Interesse an UFOs oder Aliens hätte.

Glaubt man dagegen anderen Quellen aus dem Jahr 2004, ist die amerikanische Regierung bereits seit den 40er Jahren mit UFOs beschäftigt, und zwar finanziert durch Steuergelder. Wem das nicht als Beweis der Verschwörungstheorie reicht, dem könnte die offizielle Bestätigung der UFO-Untersuchungen durch das Pentagon weiterhelfen.

2017 machte man nach einem Bericht der New York Times öffentlich, dass es ein sogenanntes "Advanced Aerospace Threat Identification Program" gab, dessen Zweck es laut Washington Post war, das "breite Spektrum an 'anomalen Luftfahrtbedrohungen' zu analysieren".

Dazu kommen zahlreiche Berichte von Navy-Piloten, die zwischen 2014 und 2015 fast täglich von UFO-Sichtungen erzählten. Selbst Videos der US-Luftwaffe existieren, die diese unbekannten Flugobjekte dokumentieren. Ob es sich dabei tatsächlich um außerirdische Flugobjekte handelt, sei dahingestellt. Tatsache ist, dass UFOs untersucht wurden.

Fazit: Ein bisschen Verschwörung schadet nicht

Mindestens zur Unterhaltung eignen sich Verschwörungstheorien ganz hervorragend. Viel spannender wird es aber, wenn sich einige davon als wahr herausstellen oder zumindest in Ansätzen nicht ganz daneben liegen. Den Aluhut musst du dir dennoch nicht gleich aufsetzen, ein bisschen gesunder Menschenverstand und nicht allzu viel Paranoia sind immer noch die bessere Alternative.

Du hast noch nicht genug? Diese 5 Verschwörungstheorien könnten dich an der Menschheit zweifeln lassen.

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